Pressesprecher
Betriebs- und Personalrätekonferenz: Arbeit sichern – Wege öffnen
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist gesunken. Das ist gut. Jetzt geht es darum, eine Spaltung des Arbeitsmarktes zu verhindern. Die Zahl der Beschäftigten in Leiharbeit, mit Schein-Werkverträgen und in befristeten oder geringfügigen Arbeitsverhältnissen steigt. Dagegen gilt es, fair bezahlte, unbefristete und sozial gesicherte Arbeit zu stärken.
Eine gerechte Ordnung auf dem Arbeitsmarkt ist eine entscheidende soziale und wirtschaftliche Grundlage für unser Land. Das "Projekt Zukunft - Deutschland 2020" steht für eine Politik, die gute Arbeit sichert und neue Wege für Einstieg und Aufstieg öffnet.
Wir brauchen den gesetzlichen Mindestlohn und die Stärkung des bewährten Tarifvertragssystems. Missbrauch von Werkverträgen muss gestoppt werden. Die Mitbestimmung muss - auch in Europa - ausgebaut werden. Für die Zukunft der Arbeit gilt: Wir brauchen starke Gewerkschaften.
Dazu möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren und laden herzlich ein.
Termin:
Mittwoch, 13. Juni 2012
11.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort:
Fraktionssaal, Raum 3 S 001
Reichstagsgebäude, Fraktionsebene
Über Ihr Erscheinen würden wir uns freuen.
Fraktionssaal, Raum 3 S 001
Reichstagsgebäude, Fraktionsebene
Platz der Republik 1
10117 Berlin Berlin
Programm
11.00 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
Anette Kramme, MdB,
arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
11.15 Uhr
Arbeit sichern: Faire Regeln am Arbeitsmarkt
Dr. Frank-Walter Steinmeier, MdB,
Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
12.15 Uhr
Starke Gewerkschaften – starke Arbeitnehmerrechte
Michael Sommer,
Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
13.15 Uhr
Mittagsimbiss
14.00 Uhr
Missbrauch von Werkverträgen bekämpfen
Prof. Wolfgang Däubler,
Deutsches und Europäisches Arbeitsrecht, Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht
14.45 Uhr
Werkverträge in der Praxis
Micha Heilmann,
Justiziar NGG
Dr. Thomas Klebe,
Leitung Hugo Sinzheimer Institut und Justiziar der IG Metall
15.45 Uhr
Schlusswort
Klaus Barthel,
AfA Vorsitzender