Gesunde Ernährung erleichtern – mit der Nationalen Reduktionsstrategie für Zucker, Fett und Salz

Zu süß, zu fett, zu salzig?

Zeitraum
Montag, 26.09.2016 11:00–14:00
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Mittwoch, 21.09.2016 23:00
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

laut Umfragen legen Verbraucherinnen und Verbraucher viel Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Doch oft klafft zwischen Anspruch und Realität eine Lücke.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, dass gesunde Ernährung im Alltag einfacher wird. Aufklärung allein und Appelle an das Verhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher reichen nicht aus und werden zudem oft als Bevormundung empfunden. Deshalb setzen wir auf die Veränderung der Verhältnisse: Das Angebot an gesunden Lebensmitteln muss besser und die gesunde Wahl die leichtere werden.

Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion hat die Große Koalition eine Nationale Strategie für gesündere Rezepturen auf den Weg gebracht. Denn viele Lebensmittel kämen auch mit weniger Salz, herzschädlichen Fetten oder Zucker aus und würden trotzdem gut schmecken.

In einem öffentlichen Fachgespräch möchte die SPD-Bundestagsfraktion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft beraten, wie die Nationale Reduktionsstrategie für Zucker, Fett und Salz erfolgreich umgesetzt werden kann. Welche Reduktionsziele sind aus wissenschaftlicher Sicht sinnvoll zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung? Welche Erfahrungen gibt es schon bei Unternehmen und in anderen europäischen Ländern?

Auf Grundlage der wissenschaftlichen Einschätzungen wollen wir dann gemeinsam mit Vertretern der Lebensmittelwirtschaft darüber diskutieren, was Hersteller und Handel zum Gelingen der Strategie beitragen können und welche Chancen und Herausforderungen es bei der Reformulierung von Rezepturen gibt.

Zu dieser spannenden Diskussion laden wir Sie herzlich ein!
Ihre SPD-Bundestagsfraktion

Ute Vogt, MdB                                  Elvira Drobinski-Weiß, MdB
Stellvertretende Vorsitzende            Verbraucherpol. Sprecherin
der SPD-Bundestagsfraktion            der SPD-Bundestagsfraktion

Veranstaltungsort

Reichstagsgebäude
Platz der Republik
SPD-Fraktionssaal 3S008
11011 Berlin

    Programm

    11.00 Uhr   
    Begrüßung
    Ute Vogt, MdB,
    Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion
    11.15 Uhr   
    Podium 1: Gesund essen – leichter gesagt als getan:  Welche Anforderungen müssen Reformulierungsprogramme erfüllen, um einen Beitrag zur Prävention ernährungsbedingter Erkrankungen zu leisten?   

     

    Mit:
    Prof. Helmut Heseker, DGE
    Prof. Hans-Georg Joost, DIfE Potsdam
    Prof. Cornelia Rauh, TU Berlin
    Anna Comino, Britische Botschaft
    Dr. Christiane Dawczynski, Universität Jena

     

    Moderation:
    Ursula Schulte, MdB

     

    12.15 Uhr   
    Imbiss

     

    12.40 Uhr    
    Podium 2: Wege zu einem gesünderen Produktangebot: Vor welchen Herausforderungen steht die Wirtschaft bei der Reformulierung von Rezepturen? Wie reagieren Verbraucherinnen und Verbraucher?

     

    Mit:
    Achim Drewes, Nestlé
    Roland Ermer, Bäckerhandwerk Landesinnung Sachsen
    Susanne Melior, MdEP
    Dr. Anke Zühlsdorf, Universität Göttingen
    Prof. Achim Spiller, Netzwerk Verbraucherforschung beim BMJV

     

    Moderation:
    Elvira Drobinski-Weiß, MdB

     

    13.45 Uhr     
    Resümee

    Elvira Drobinski-Weiß, MdB
    Verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

     

    14.00 Uhr    
    Ende der Veranstaltung

    Tagungsort

    Reichstagsgebäude

    SPD-Fraktionssaal 3S008

    Platz der Republik

    11011 Berlin

     

    Einlass ab 10.15 Uhr

    über Eingang Reichstag-West Kontrollstelle

     

    Rückantwort nur bei Teilnahme

    Um Antwort bis zum 21.09.2016 wird gebeten.

     

    Kontakt

     

    Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft

    Telefon        (030) 227-51423

    Telefax        (030) 227-70134

    E-Mail          aglandwirtschaft@spdfraktion.de

     

    Es gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen. Bei der Einlass­kontrolle ist neben der Einladung ein gültiger Personalausweis/Pass vorzuweisen. Bitte kommen Sie rechtzeitig, da die Einlasskontrollen wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen etwas länger dauern.