Brauchen wir eine Vermögenssteuer?

Steuergerechtigkeit in Deutschland -

Zeitraum
Donnerstag, 15.09.2016 19:00–21:00
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Freitag, 09.09.2016 23:00
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Wohlstand, Sicherheit und soziale Gerechtigkeit erfordern einen handlungsfähigen Staat. Für politische Gestaltung braucht der Staat ausreichende und verlässliche Einnahmen. Dabei gilt: Starke Schultern müssen bei der Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben mehr leisten als schwache. Es darf nicht zugelassen werden, dass eine Parallelgesellschaft entsteht, in der Reiche und Vermögende von staatlichen Leistungen profitieren, sich aber bei der Finanzierung nicht nach angemessenen Kräften beteiligen.

 

Die jüngsten Erhebungen unterstreichen: Die Vermögen in Deutschland sind ungleich verteilt! Das reichste 1 Prozent der Bevölkerung besitzt 32 Prozent des gesamten Vermögens; die reichsten 0,1 Prozent besitzen 16 Prozent. Hier ist die Politik gefragt. Sie muss dieser Zementierung entgegenwirken. Deshalb setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion für mehr Steuergerechtigkeit ein. Wir müssen verhindern, dass die Schere zwischen arm und reich noch größer wird und zeitgleich dafür sorgen, dass der soziale Friede in Deutschland gewahrt bleibt.

 

Allerdings hat die Steuerpolitik in den vergangenen Jahrzehnten durch viele Eingriffe die Umverteilungsfunktion stark eingeschränkt. Die Abschaffung der Vermögensteuer, die Privilegierung von Kapitaleinkommen durch die Abgeltungsteuer sowie von großen Betriebsvermögen im Rahmen der Erbschaftsteuer, zahlreiche Steuersenkungen für Bezieher hoher Einkommen und Unternehmen haben dazu geführt, dass Vermögende, reiche Erben und Spitzenverdienende im Verhältnis zu wenig zur Finanzierung des Gemeinwohls beitragen. Der Handlungsbedarf ist unübersehbar!

 

Wir laden Sie daher herzlich ein, mit uns über die Frage der Steuergerechtigkeit und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bärbel Bas, MdB                  Mahmut Özdemir, MdB 

Veranstaltungsort

Ratskeller Hamborn
Duisburger Str. 213
47166 Duisburg

    Programm

    19.00 Uhr

    Begrüßung und Einführung

     

    Mahmut Özdemir, MdB

     

    Mitglied im Innenausschuss und im Unterausschuss Kommunales des Deutschen Bundestages

     

     

    19.10 Uhr

    Input

     

    Joachim Poß, MdB

     

    Mitglied im Ausschuss für die

    Angelegenheiten der Europäischen

    Union, zuständig für europäische Steuerpolitik sowie die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion

     

     

    19.40 Uhr

    Publikumsdiskussion

     

    Offene Fragerunde mit

     

    Joachim Poß, MdB

     

     

    20.20 Uhr

    Fazit und Schlusswort

     

    Bärbel Bas, MdB

     

    Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion

     

    Tagungsort

    Ratskeller Hamborn

    Duisburger Str. 213

    47166 Duisburg

     

    Einlass ab 18.30 Uhr

     

    Rückantwort nur bei Teilnahme

    Um Antwort bis zum 09.09.2016 wird gebeten.

     

    Kontakt

    Mahmut Özdemir, MdB

    Platz der Republik 1

    11011 Berlin

    Telefon        (030) 277-73819

    Telefax         (030) 227-76403

    E-Mail           mahmut.oezdemir@bundestag.de

     

    Auskunft

    Wahlkreisbüro
    Krummacherstraße 33

    47051 Duisburg

    Telefon         (0203) 75986900
    Telefax         (0203) 75986902
    E-Mail           mahmut.oezdemir@bundestag.de