SPD Bundestagsfraktion

Sterben hat einen Platz im Leben
Verbesserungen bei der Hospiz- und Palliativversorgung

Dienstag, 24.05.2016

Von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Wohnanlage Sophienhof GmbH

Am Weiherhof 23, 52382 Niederzier

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir alle stehen vor der existentiellen Frage, wie wir unsere letzte Lebensphase erleben wollen. Menschen sollten gegen Ende ihres Lebens nach ihren Wünschen begleitet werden – zu Hause, in Palliativstationen oder in Hospizen. Sterbende müssen die bestmögliche menschliche Zuwendung, Versorgung, Pflege und Betreuung erhalten. Alle, die ein solches Betreuungsangebot benötigen, müssen es wohnortnah auch bekommen.

Die SPD-Bundestagsfraktion will den Anspruch auf Palliativversorgung für alle auch in der Praxis sicherstellen. Die Koalition hat daher das Hospiz- und Palliativgesetz auf den Weg gebracht. Die Palliativmedizin soll Bestandteil der Regelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung werden, und die sogenannte Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung soll flächendeckend aufgebaut werden. Die finanzielle Ausstattung stationärer Kinder- und Erwachsenen-Hospize wurde mit dem Gesetz verbessert. Außerdem soll die ambulante Hospizarbeit in stationären Pflegeeinrichtungen stärker berücksichtigt werden.

Wir wollen mit Ihnen über den neuen gesetzlichen Rahmen und seine Umsetzung diskutieren und in einen Dialog darüber eintreten, mit welchen Konzepten eine weitere Verbesserung der Versorgung möglich ist. Dabei wollen wir mit Ihnen darüber sprechen, was getan werden mus, um das Thema Hospiz breiter in der Gesellschaft zu verankern, damit das Sterben einen Platz im Leben bekommt.

Wir laden Sie herzlich ein, mit Vertretern der SPD-Bundestagsfraktion diese Themen zu diskutieren!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Dietmar Nietan MdB
Mitglied des Bundestages

Helga Kühn-Mengel MdB
Beauftragte für die Belange von Patienten und Pflegebedürftigen
der SPD-Fraktion

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