Diskussionsveranstaltung
Palliativmedizin – Sterbehilfe
Sehr geehrte Damen und Herren,
alle Menschen wollen in Würde leben und sterben. Gerade über das Lebensende gibt es eine Debatte, was das heißt und wie das genau erreicht werden kann, auch mit Hilfe der modernen Medizin. Ob Sterbehilfe – in welcher Form auch immer – dazu beitragen kann und darf, darüber wird emotional und kontrovers diskutiert. So stellt sich die Frage, ob sich die Unterstützung auf die Linderung von Schmerzen beschränken soll oder ob Hilfe auch Unterstützung bei der Beendigung des Lebens bedeuten kann? Werden die Optionen der Palliativmedizin und -pflege ausreichend genutzt? Oftmals sind die Diskussionen geprägt von Unsicherheiten und Ängsten, die viele Menschen haben, wenn sie an ihr Lebensende oder an das ihrer Familienangehörigen denken.
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben sich daher vorgenommen, in dieser Wahlperiode die Sterbehilfe gesetzlich zu regeln. Vier Gruppenentwürfe zur Sterbebegleitung liegen vor: Die Positionen reichen hierbei von einem Verbot jeglicher Beihilfe zum Suizid über ein Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe wie durch Sterbehilfevereine bis zu einer gesetzlichen Regelung der ärztlich begleiteten Selbsttötung. Noch bis zur Abstimmung im November 2015 werden wir Abgeordneten uns daher intensiv mit dem Thema beschäftigen. Der SPD-Bundestagsfraktion ist es wichtig, für eine bessere Versorgung mithilfe der Palliativmedizin zu sorgen und den Ausbau der Hospizarbeit voranzutreiben. Wir setzen uns für eine solidarische und sorgende Gesellschaft ein.
Die Debatte über die Sterbehilfe muss auch in der Gesellschaft in aller Breite geführt werden. Wir laden Sie daher herzlich ein, die damit verbundenen schwierigen und vielschichtigen Fragen gemeinsam mit uns und den ExpertInnen zu diskutieren. Wir möchten Sie über den politischen Prozess informieren, insbesondere aber Ihre Positionen und Erfahrungen auch aus der täglichen Arbeit vor Ort kennenlernen, die uns für unsere Entscheidungsfindung wichtig sind.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Rainer Arnold, MdB Kerstin Griese, MdB
Verteidigungspolitischer Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales
Sprecher
Platz der Republik
11011 Berrlin
Programm
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Programm |
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18.00 Uhr |
Begrüßung und Eröffnung |
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Rainer Arnold, MdB |
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Impulsvorträge |
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18:10 Uhr |
In Würde leben – In Würde sterben. |
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Kerstin Griese, MdB |
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Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales |
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18:25 Uhr |
Erfahrungen aus der Praxis. |
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Susanne Kränzle |
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Gesamtleitung Hospiz Esslingen |
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2. stellv. Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e.V. |
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18:35 Uhr |
Gedanken zur aktuellen Sterbehilfe-Diskussion aus Sicht des Arztes |
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Thorsten Lukaschewski |
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Vorsitzender der Ärzteschaft Nürtingen/Kirchheim |
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18:45 Uhr |
„Verdanktes Leben“. |
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Dekan Michael Waldmann Evangelischer Kirchenbezirk Nürtingen |
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18:55 Uhr |
Diskussion mit dem Publikum und Möglichkeit, Fragen zu stellen |
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Moderation: |
Andreas Kenner |
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Stadtrat Kirchheim/Teck |
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19:45 Uhr |
Schlusswort |
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Rainer Arnold, MdB |
Hinweis
Tagungsort
Sozialstation Wendlingen Neckar e.V.
Bahnhofstraße 26
73240 Wendlingen
Einlass ab 17:30 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort auf beiliegender Karte oder per Fax bis
zum 15.10.2015 wird gebeten.
Kontakt
Rainer Arnold, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon (030) 227-74705
Telefax (030) 227-56581
E-Mail rainer.arnold@bundestag.de