Ethische und rechtliche Fragen bei der gesetzlichen Neuregelung der Sterbehilfe
Hilfe im Sterben – Hilfe zum Sterben
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Lebensende stehen wir vor existentiellen Fragen darüber, wie das Sterben gestaltet und begleitet werden kann. Die Frage, ob und wenn ja in welcher Form Sterbehilfe zukünftig geleistet werden darf, wird in Deutschland zurzeit emotional und kontrovers diskutiert.
Die Meinungen in dieser Frage sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von der Befürwortung einer Strafbarkeit jeglicher Suizidteilnahme bis zum Plädoyer für die Freigabe der Tötung auf Verlangen. Soll Menschen in einer ausweglosen medizinischen Situation eine aktive Begleitung in den Tod ermöglicht werden? Soll das Sterben medizinisch zwar begleitet, aber nicht beschleunigt werden dürfen? Wenn Sterbehilfe möglich sein soll, unter welchen Bedingungen und von welchen Personen soll sie geleistet werden?
Der Deutsche Bundestag wird sich im kommenden Jahr mit diesen Fragen beschäftigen. Hierzu werden mehrere überparteiliche Initiativen erwartet. Die Entscheidung darüber kann nur eine Gewissensentscheidung sein, die jede Abgeordnete und jeder Abgeordnete für sich selber treffen muss.
Der Diskussionsabend soll über den Meinungsbildungsprozess innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion informieren und auch den grundsätzlichen Umgang unserer Gesellschaft mit Alter, Krankheit und Tod sowie die Achtung des Lebens und den Wunsch nach Selbstbestimmung thematisieren.
Wir laden Sie ein, dieses vielschichtige Thema mit uns zu diskutieren.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Frank Junge, MdB
Carola Reimann, MdB
InterCityHotel Schwerin
Grunthalplatz 5-7
19053 Schwerin
Programm
18.00 Uhr
Begrüßung und kurze Einführung
Frank Junge, MdB,
Mitglied der AG Finanzen und AG Tourismus der SPD-Bundestagsfraktion
18.10 Uhr
Kurzimpulse und Diskussion
Dr. Carola Reimann, MdB
stellvertretende Vorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion, zuständig für Arbeit und Soziales, Frauen, Senioren, Familie und Jugend
Martina Tegtmeier, MdL MV
Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Gleichstellung, Gesundheit und Soziales
Barbara Annweiler M.Sc.
Leitende Oberärztin Palliativzentrum/ Leiterin der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung der Helios Kliniken Schwerin
Dr. Wolfgang Röhr
Geschäftsführer des Biohospiz und Refugiums Schloss Bernstorf
Pastor Andreas Greve
evangelischer Seelsorger in den Helios Kliniken Schwerin
19.30
Uhr Diskussion
mit dem Publikum und Möglichkeit, Fragen zu stellen
20.00 Uhr
Fazit und Schlusswort
Frank Junge, MdB
Hinweis
Tagungsort
InterCityHotel Schwerin
Grunthalplatz 5-7
19053 Schwerin
Einlass ab 17.30 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per E-Mail oder per Fax bis zum 02.12.2014 wird gebeten.
Kontakt
Frank Junge MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon (030) 227-73920
Telefax (030) 227-76921
E-Mail frank.junge@bundestag.de