Diskussionsveranstaltung
Der NSU und die Folgen
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die erschreckende Mordserie des „Nationalsozialisti-schen Untergrunds“ (NSU) hat viele Fragen aufgeworfen. Wie konnte es zu diesen Taten kommen? Und wieso blieb die Terrorzelle über so lange Zeit unentdeckt? Diese Fragen verlangen nach Antworten sowie politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen. Die Politik muss der Gesellschaft das Vertrauen in den Rechtsstaat zurückgeben und hat daher einen Untersuchungsausschuss einberufen. Die Ergebnisse des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages liegen nun zum großen Teil vor.
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Entwicklung einer bundesweiten Strategie. Der „Nationale Aktionsplan gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz“ muss überarbeitet werden. Rechtsextremismus kann aber nicht allein mit Gesetzen, Polizei und Verfassungsschutz erfolgreich bekämpft werden. Ebenso wichtig ist es, präventiv und aufklärend zu wirken, die gesellschaftlichen Bindekräfte zu stärken und Rechtsextremen keine Räume zu überlassen, in die sie eindringen können.
Das kann der Staat nicht allein. Deshalb muss die Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft im Zentrum unserer Bemühungen stehen. Wir sind überzeugt: Die Stärkung der Demokratie und der engagierten Demokratinnen und Demokraten sind der beste Verfassungsschutz.
Wir wollen Sie dazu einladen, mit uns zu diskutieren.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Lars Klingbeil, MdB
Sebastian Edathy, MdB
Rathaus Rotenburg
Ratssaal
27356 Rotenburg (Wümme)
Programm
19.00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Lars Klingbeil, MdB
19.10 Uhr
Der NSU und die Folgen
Sebastian Edathy, MdB,
Vorsitzender des Untersuchungsausschusses „Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund“
anschließend Diskussion
Moderation:
Lars Klingbeil, MdB
20.25 Uhr
Schlusswort
Lars Klingbeil, MdB
20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Hinweis
Veranstaltungsort
Rathaus Rotenburg, Ratssaal
Große Straße 1
27356 Rotenburg (Wümme)
Einlass ab 18.30 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort E-Mail oder per Fax bis zum 17.07.2013 wird gebeten.
Kontakt
Lars Klingbeil MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: (030) 227-71 515
Telefax: (030) 227-76 452
E-Mail: lars.klingbeil@bundestag.de
Zusatzinformationen:
…natürlich freuen wir uns, wenn Sie auch interessierte Freunde und Bekannte über diese Veranstaltung informieren. Für einen möglichst breiten Dialog ist es gut, wenn möglichst viele Menschen ihre Meinung mitteilen.