Was müssen wir aus der NSU-Mordserie lernen?

Rechtsterrorismus in Deutschland

Zeitraum
Montag, 15.07.2013 19:30–21:15
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Sonntag, 14.07.2013 19:15
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

1991 war es Hoyerswerda. Mehr als 500 Menschen beteiligten sich an rassistisch motivierten Übergriffen auf ein Flüchtlingswohnheim. 1992 war es Mölln. Der Brandanschlag mit rechtsextremen Hintergrund, bei dem drei Menschen in den Flammen starben, erregte bundesweit Aufsehen.

Mit dem Doppel-Suizid zweier vermeintlicher Bankräuber kam 2011 die größte rechtsextreme Mordserie in der Geschichte der Bundesrepublik ans Tageslicht. Über Jahre hinweg hat der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) gemordet und geraubt. Verfassungsschutz und Sicherheitsbehörden haben derart kaltblütige Mordanschläge aus der rechten Szene in Deutschland nicht für möglich gehalten.

Die Mordserie des "NSU" hat viele Fragen aufgeworfen. Wie konnte es zu diesen Taten kommen? Wieso blieb die Terrorzelle über eine solange Zeit unentdeckt? Diese Fragen verlangen nach Antworten und vor allem: sie verlangen nach politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen.

Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit können aber nicht allein mit Gesetzen, Polizei und Verfassungsschutz bekämpft werden. Politik und Gesellschaft sind gefordert! Es ist wichtig, präventiv und aufklärend zu wirken. Jeder kann und jeder muss etwas tun, damit der Rechtsextremismus in Deutschland keine Chance hat!

Wir laden Sie dazu ein, mit uns über die bisherigen Ergebnisse des NSU-Untersuchungsausschusses ins Gespräch zu kommen und über zukünftige Wege gegen rechtsextremistische Tendenzen zu diskutieren.

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Christoph Strässer, MdB

Veranstaltungsort

Gasthof Dunckhöfner
Rekener Str. 2
46359 Heiden

    Programm

    19:30 Uhr
    Begrüßung und Eröffnung

    Ingrid Arndt-Brauer, MdB

     

    19:40 Uhr
    Grußwort

    Georg Meirick,
    Vorsitzender SPD-Ortsverein Heiden

     

    19:50 Uhr
    Rechtsterrorismus in Deutschland

    Sebastian Edathy, MdB,
    Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschuss

     

    20:30 Uhr
    Diskussion

     

    Moderation:
    Ursula Schulte,
    Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion

     

    21:00 Uhr
    Fazit und Schlusswort

    Christoph Strässer, MdB

     

    21:15 Uhr
    Ende der Veranstaltung

     

    Im Anschluss wird ein kleiner Imbiss gereicht.

    Tagungsort

     

    Gasthof Dunckhöfner
    Rekener Str. 2
    46359 Heiden

     

    Beginn 19:30 Uhr

     

    Um Antwort per Fax oder E-Mail bis zum 14.07.2013 wird gebeten

     

    Kontakt
    Ingrid Arndt-Brauer, MdB

     

    Telefon (030) 227-75 619
    Telefax (030) 227-76 619
    E-Mail ingrid.arndt-brauer@bundestag.de