SPD Bundestagsfraktion

Lehren aus dem NSU-Terror
Strategien gegen Rechtsextremismus

Dienstag, 09.07.2013

Von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Centro Italiano

Am Hasselbach 1-2, 38440 Wolfsburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

in München hat das Verfahren gegen die mutmaßliche Rechtsextremistin Beate Zschäpe, die als Mittäterin der Morde der rechtsextremistischen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) angeklagt ist, begonnen. Die Mordserie der NSU ist ein tiefer und gravierender Einschnitt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Die Dimension dieses jahrelangen Mordens ist schockierend und verlangt nach Antworten. Erste Ergebnisse des im Deutschen Bundestag eingerichteten Untersuchungsausschusses zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ liegen vor und müssen zu den richtigen Schlussfolgerungen führen.

Der Staat ist gefragt, gerade im Bereich der Prävention von Rechtsextremismus, Städte und Gemeinden mit der notwendigen Finanzierung zu unterstützen. Die Ursachen des Rechtsextremismus müssen an der Wurzel angegangen werden. Dafür hat die SPD-Bundestagsfraktion konkrete Vorschläge zur Prävention in die bundespolitische Debatte eingebracht. So zum Beispiel einen erneuten Vorstoß zum Verbot der verfassungsfeindlichen NPD, eine Strafverschärfung von sogenannten „Hatecrimes“ oder die Bildung eines „Abwehrzentrum Rechts“.

Mit der Veranstaltungreihe „Fraktion vor Ort“ möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Lassen Sie uns gemeinsam über die Ursachen von Rechtsextremismus, über die Gegenstrategien sowie die Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Intervention diskutieren.

 

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Achim Barchmann, MdB,
Mitglied im EU-Ausschuss

 

Sebastian Edathy, MdB,
Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschuss

Termin Info

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