Unausgewogene Gremienbesetzung von Bundeskanzlerin Merkel
Wie so oft müssen wir feststellen: Mit Frau Merkel an der Regierungsspitze gelingt die gleichberechtigte Beteiligung beider Geschlechter nach wie vor nicht. Sie beruft 14 Männer und drei Frauen in die Kommission.
Lediglich drei Frauen in dieses Gremium zu berufen, ist ein Armutszeugnis und wird im Ergebnis keine Wertung ermöglichen, die unserer gesellschaftlichen Realität auch nur annähernd Rechnung tragen kann. Oder anders ausgedrückt: Über die Hälfte unserer Gesellschaft sind Frauen vertreten werden sie durch nicht einmal ein Viertel der Kommissionsmitglieder.
Aber diese ignorante Haltung von Frau Merkel reiht sich ein in Meinungsbekundungen und Entscheidungen, wie etwa der Ablehnung von gesetzlichen Regelungen für eine Frauenquote in Aufsichtsräten und Vorständen.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat die Zusammensetzung der Kommission mit Befremden zur Kenntnis genommen - die Öffentlichkeit wird es auch.