Pressemitteilung

SPD beschließt Eckpunkte für den Erhalt der Mehrgenerationenhäuser

Anlässlich der aktuellen Einbringung des Antrags "Mehrgenerationenhäuser erhalten und weiterentwickeln - Prävention stärker fördern" in den Deutschen Bundestag erklären die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks und die zuständige Berichterstatterin Petra Crone:

Die SPD-Bundestagsfraktion hat Eckpunkte zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der 500 Mehrgenerationenhäuser beschlossen. In dem Antrag verfolgen wir den Ansatz, die bisherige Ausrichtung der Mehrgenerationenhäuser gezielt um den neuen Schwerpunkt Prävention und Gesundheitsförderung zu erweitern. Die Häuser sollen weiterhin alle Generationen ansprechen und ihre vielfältigen Angebote wie bespielsweise Integrationsangebote, Kinderbetreuung, Familien- oder Seniorenbildung, sinnvoll ergänzen.

Ab 2011 läuft planmäßig der jährliche Bundeszuschuss aus, doch die zuständige Bundesfamilienministerin hat bislang kein Konzept für eine Anschlussfinanzierung vorgelegt. Dafür nehmen wir die zuständige Bundesministerin Schröder seit Monaten in die Pflicht - aber es kommt keine Reaktion. Für viele Mehrgenerationenhäuser bedeutet das finanzielle Vakuum einen Kampf ums Überleben. Die Bundesregierung verpasst die Chance, die Kommunen vor Projektruinen zu bewahren und die mühsam vor Ort aufgebaute Infrastruktur zukunftsfest zu machen.

Deshalb fordert die SPD-Bundestagsfraktion von der Bundesregierung schnelles Handeln, damit umgehend eine Übergangsregelung für die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser gefunden wird. Nach den schönen Worten der Bundesregierung müssen endlich Taten folgen.

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Legislatur
  • 17. Wahlperiode
PM-Nummer
1684
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