Solidarität der Generationen weiterhin mit Bundesmitteln fördern
Der Austausch zwischen den Generationen findet auf breiter gesellschaftlicher Ebene statt, insbesondere im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements. Diesen Austausch müssen wir weiter unterstützen. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert, entsprechende Bundesprogramme und Initiativen auch 2011 zu fördern. Eine rigorose Streichung von Mitteln, wie sie von Union und FDP auch für den Haushalt des Bundesfamilienministeriums angekündigt werden, lehnen wir ab.
Die meisten Familien erleben einen regelmäßigen Austausch zwischen den Generationen. Beispiele gibt es viele: So passen Großeltern auf ihre Enkelkinder auf, Frauen und Männer helfen im Haushalt ihrer Eltern oder pflegen sie, Enkelkinder besuchen ihre Großeltern und tauschen sich mit ihnen aus. Über 23 Millionen Menschen sind in Deutschland ehrenamtlich aktiv, das ist jeder Dritte über 14 Jahre. Viele ältere Menschen engagieren sich dabei auch in generationsübergreifenden Projekten wie Vorlesetagen oder Patenschaften für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Jüngere Menschen wiederum engagieren sich beispielsweise im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in Seniorenzentren oder unterstützen ältere Menschen bei ihren Einkäufen. Anstelle des vielbeschworenen "Gegeneinander" finden wir ein "Miteinander" und "Füreinander" der Generationen vor.
Bürgerschaftliches Engagement hält die Gesellschaft zusammen. Wer sich freiwillig engagiert, leistet einen Beitrag zu einer Gesellschaft, die auf Vertrauen und Solidarität, Eigeninitiative und Verantwortung aller Generationen setzen kann.