Schröders Bundesfreiwilligendienst: Einfalt statt Vielfalt
Das geringe Interesse am neuen Bundesfreiwilligendienst zeigt: Einfalt statt Vielfalt hilft nicht weiter.
35.000 Freiwilligenplätze sind zum 1. Juli geplant. Die aktuellen Zahlen machen deutlich, was schon lange zu vermuten war. Der von oben konzipierte Bundesfreiwilligendienst aus dem Hause von Familienministerin Schröder taugt nicht für die Praxis der jungen Menschen. Warum sonst gibt es so wenig Interesse?
Anstatt die Bildung junger Menschen und ihr bürgerschaftliches Engagement in den Mittelpunkt dieser wichtigen neuen Freiwilligendienste zu stellen, erschweren unnötige Doppelstrukturen den Zugang. Anstatt die Dienste attraktiv und vielseitig für junge Menschen auszugestalten, wurde auf dem Reissbrett ein reiner Ersatzdienst für den wegfallenden Zivildienst konzipiert. Einfalt statt Vielfalt. Das ist unattraktiv und hilft jungen Leuten nicht weiter.