Pressemitteilung

Ökolandbau weiter auf dem Vormarsch

Zum Situationsbericht des Deutschen Bauernverbandes und zum Betrugsskandal in Italien erklärt der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Heinz Paula:

Es ist erfreulich, dass knapp sechs Prozent der landwirtschaftlichen Fläche nun ökologisch bewirtschaftet werden. Allerdings sind wir von unserem Ziel, 20 Prozent der Fläche ökologisch zu bewirtschaften, meilenweit entfernt. Die SPD-Bundestagsfraktion for­dert die Bundesregierung daher zu einem Richtungswechsel auf. Der Ausbau der Ökolandwirtschaft muss konsequent voran gebracht werden, fordert Heinz Paula.

Der ökologische Landbau ist weiter auf dem Vormarsch. Das stetige Wachstum aus den Vorjahren hat sich auch im Jahr 2010 fortgesetzt. Dies geht aus dem Situationsbericht des Deutschen Bauernverbandes hervor. Knapp sechs Prozent der landwirtschaftlichen Fläche werden nun ökologisch bewirtschaftet. Dies ist ein Anstieg von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Allerdings sind wir von unserem Ziel, 20 Prozent der Fläche ökologisch zu bewirtschaften, meilenweit entfernt. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung daher zu einem Richtungswechsel auf. Der Ausbau der Ökolandwirtschaft muss konsequent voran gebracht werden.

Die steigende Nachfrage nach ökologischen Produkten bestätigt diese Forderung. Die SPD-Bundestagsfraktion liegt mit ihrer Politik richtig. Wir setzen uns für eine Stärkung des ökologischen Landbaus und der ökologischen Lebensmittelwirtschaft in Deutschland ein.

Die Bundesregierung fordern wir in unserem Antrag „Ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft stärken“ auf, sich dafür einzusetzen, dass im Rahmen der Neuausrichtung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2013 die ökologische Landwirtschaft als integraler Bestandteil der europäischen Agrarpolitik gefördert wird

Verbraucherinnen und Verbraucher wollen gesunde und ökologische Lebensmittel, auf deren Qualität sie sich verlassen können. Die betrügerischen Vorfälle in Italien zeigen, dass wir klare Zertifizierungsvorgaben und regelmäßige verschärfte Kontrollen auf EU-Ebene brauchen. Eine Erarbeitung europäischer Standards für die Überwachung der Kontrollstellen ist unerlässlich. Kriminelles Verhalten schadet der gesamten Bio-Branche. Den Schwarzen Schafen muss daher konsequent das Handwerk gelegt werden.

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  • 17. Wahlperiode
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1520
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