Pressemitteilung

Nationalen Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland fortschreiben

Anlässlich des heutigen Abschlusskongresses zum Nationalen Aktionsplan "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010" erklärt die Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Marlene Rupprecht:

Wir fordern die Fortschreibung des Nationalen Aktionsplans für ein kindergerechtes Deutschland. Union und Liberale sollen endlich die Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen. Die Stärkung der Kinderrechte in unserer Verfassung wäre ein klares Signal dafür, dass es der Regierung ernst ist mit der Schaffung eines kindergerechten Deutschlands.

In den vergangenen Jahren wurde im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure auf Bundes-, Länder und kommunaler Ebene viel gute Arbeit für mehr Kindergerechtigkeit geleistet. Doch es bleibt auf allen Feldern der Kinderpolitik, beim Schutz, bei der Förderung und auch bei der Beteiligung, noch viel zu tun.

Der Ausbau der Kinderrechte und die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern in Deutschland waren zentrale Ziele des "Nationalen Aktionsplans für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010". Der Aktionsplan geht auf die Forderung des UN-Weltkindergipfels von 2002 zurück, die New Yorker Beschlüsse auf nationaler Ebene umzusetzen.

In den Kapiteln Chancengerechtigkeit durch Bildung, Aufwachsen ohne Gewalt, Förderung eines gesunden Lebens und gesunder Umweltbedingungen, Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Entwicklung eines angemessenen Lebensstandards für alle Kinder und Internationale Verpflichtung wurden umfassende und konkrete Arbeitsziele bis 2010 benannt und Strategien für ihre Durchsetzung beschrieben. Ein Monitoringverfahren hat die Umsetzung begleitet.

Stand
Legislatur
  • 17. Wahlperiode
PM-Nummer
1735
Arbeitsgruppen
Abgeordnete
Download