Zur Unterrichtung durch die Bundesregierung über ihre Waldstrategie 2020 erklärt die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Petra Crone:

Der Ehrgeiz der Bundesregierung nach Lösungen für ein ganzheitliches Waldkonzept zu suchen, ist nach großen Ankündigungen im Kleinen steckengeblieben. Für die SPD-Bundestagsfraktion steht fest: Wer den Wald nachhaltig und ökonomisch nutzen will, kommt um die Auf­nahme der guten fachlichen Praxis in das Bundeswaldgesetz nicht herum, sagt Petra Crone.

 

Die SPD-Bundestagsfraktion bedauert das mutlose Vorgehen der Bundesregierung bei der Waldstrategie 2020. Sie hat über drei Jahre gebraucht, um eine Waldstrategie zu erarbeiten.

 

Der Ehrgeiz, nach Lösungen für ein ganzheitliches Waldkonzept zu suchen, blieb nach großen Ankündigungen im Kleinen stecken. Die scheinbar ewigen Gegensätze zwischen Schutz und Nutzung der Wälder werden nicht aufgelöst.

 

Die Koalitionsfraktionen wollen kein hohes Schutzniveau für unsere bewirtschafteten Wälder. Für die SPD-Bundestagsfraktion steht fest: Wer den Wald nachhaltig und ökonomisch nutzen will, kommt um die Aufnahme der guten fachlichen Praxis in das Bundeswaldgesetz nicht herum. Der Wald ist ein komplizierter Lebensraum und eine anspruchsvolle Produktionsstätte. Die Gesellschaft ist beim Schutz und bei der Nutzung des Waldes auf qualifiziertes Forstpersonal angewiesen. Daher tritt die SPD-Bundestagsfraktion für einen forstlichen Mindestlohn ein.