Frühe Hilfen sind wichtige Investition für Familien
Das Ergebnis der Studie ist eindeutig: Ein engmaschiges Hilfenetz für Familien, das frühzeitig ansetzt, kann Folgekosten für die Städte und Gemeinden deutlich verringern. Krippen, Kitas, Familienhebammen und Elternkurse sind aber nicht nur aus Kostengesichtspunkten wichtig. Diese Angebote unterstützen Eltern bei ihrer Erziehungsarbeit und fördern alle Kinder und Jugendlichen.
Insofern ist die Stärkung der Frühen Hilfen im Bundeskinderschutzgesetz grundsätzlich sinnvoll. Aber es muss nachgebessert werden. Beispielsweise ist die zeitlich befristete Förderung von Familienhebammen nicht nachhaltig. Wenn das Programm nach vier Jahren ausläuft, ist die weitere Finanzierung völlig unklar.
Wir brauchen dauerhaft finanzierte und gesicherte Strukturen in den Städten und Gemeinden, um Familien nachhaltig zu unterstützen. Deshalb muss die schwarz-gelbe Bundesregierung endlich ihre kommunalfeindliche Politik aufgeben.