Teilzeit ist bereits jetzt geübte Praxis im Arbeitsleben von Frauen. Über 80 Prozent der Teilzeitbeschäftigten sind in Deutschland Frauen.
Frauen stecken zu oft in der Teilzeitfalle, weil sie schlichtweg zu wenige Angebote an Kinderbetreuung finden, die eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Der begonnene Ausbau von Kitas muss deshalb konsequent weitergeführt werden. Anstatt Familien mit einem Betreuungsgeld abzuspeisen, muss die Bundesministerin endlich dafür sorgen, dass ausreichend Angebote für Bildung und Betreuung zur Verfügung stehen können.
Wir fordern erneut einen Krippengipfel des Bundes mit allen Beteiligten. Erst wenn Frauen die echte Wahl haben, Teilzeit oder Vollzeit zu arbeiten, sind sie frei in ihren Entscheidungen. Frau Schröder, machen Sie Ihre Hausaufgaben und bringen Sie Angebote zur echten Vereinbarkeit von Familie und Beruf voran.