Pressemitteilung

Dorschbestände entwickeln sich weiter positiv

Zum Vorschlag des Internationalen Rates für Meeresforschung ICES für die Gesamtfangmenge für Dorsch in der Ostsee im Jahr 2011 erklärt der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Holger Ortel:

Nach den Katastrophenmeldungen der vergangenen Jahre über die leergefischten Meere und die katastrophalen Zustände der Fischbestände gibt es nun schon im zweiten Jahr eine Erfolgsmeldung vom Ostseedorsch zu verkünden.

Der Dorsch hat sich dermaßen gut entwickelt, dass der wissenschaftliche Rat für Meeresforschung nun erneut eine Quotenerhöhung vorschlägt. Für den östlichen Bestand soll die Quote um 15 Prozent, beim westlichen Bestand um sechs Prozent angehoben werden. Den Prognosen zu Folge soll sich dieser Trend auch im Jahr 2012 fortsetzen.

Diese positive Entwicklung wird auch dadurch unterstützt, dass seit diesem Jahr mit Netzen mit größeren Maschenweiten gefischt wird, durch die weniger Jungfische in den Netzen landen. Beim östlichen Bestand hätte die Gesamtfangmenge laut ICES auch noch wesentlich höher ausfallen können, der Managementplan lässt aber nur eine maximale Erhöhung von 15 Prozent zu.

Die Erholung zeigt, wie wirksam die Managementpläne sein können, welche von der EU für immer mehr Bestände eingeführt werden. Im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik müssen diese Pläne als sinnvolle Maßnahmen für ein effektives Fischereimanagement und zur Erhaltung der Bestände vermehrt Anwendung finden.

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  • 17. Wahlperiode
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808
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