Pressemitteilung

Breites Aktionsbündnis gegen Entgeltungleichheit

Anlässlich der Übergabe von 16.000 Unterschriften für Entgeltgleichheit des Aktionsbündnisses zum Equal Pay Day an die Bundestagsausschüsse für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Arbeit und Soziales erklären die frauenpolitische Sprecherin Caren Marks und die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion Christel Humme:

Mit der gestrigen Unterschriftenübergabe des Aktionsbündnisses und des daraus entwickelten Forderungskataloges weist das Bündnis zum Equal Pay einmal mehr auf die immer noch bestehende Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen in Deutschland von aktuell 23 Prozent hin.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben den Forderungskatalog zum Abbau von Entgeltunterschieden zwischen Männern und Frauen unterschrieben. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar, diese Unterschiede können nur gesetzlich beseitigt werden. In den von uns vorgelegten Eckpunkten für ein Entgeltgleichheitsgesetz fordern wir die systematische Lohndiskriminierung durch Transparenz und detaillierte Prüfungen in den Betrieben zu beenden, sowie wirksame Instrumente zur Kontrolle und Durchsetzbarkeit von Lohngleichheit.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung belässt es lediglich bei Appellen an die Wirtschaft. Doch Frauen haben mehr verdient: klare gesetzliche Regelungen und damit mehr Lohn.

Stand
Legislatur
  • 17. Wahlperiode
PM-Nummer
651
Arbeitsgruppen
Abgeordnete
Download