Breites Aktionsbündnis gegen Entgeltungleichheit
Mit der gestrigen Unterschriftenübergabe des Aktionsbündnisses und des daraus entwickelten Forderungskataloges weist das Bündnis zum Equal Pay einmal mehr auf die immer noch bestehende Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen in Deutschland von aktuell 23 Prozent hin.
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben den Forderungskatalog zum Abbau von Entgeltunterschieden zwischen Männern und Frauen unterschrieben. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar, diese Unterschiede können nur gesetzlich beseitigt werden. In den von uns vorgelegten Eckpunkten für ein Entgeltgleichheitsgesetz fordern wir die systematische Lohndiskriminierung durch Transparenz und detaillierte Prüfungen in den Betrieben zu beenden, sowie wirksame Instrumente zur Kontrolle und Durchsetzbarkeit von Lohngleichheit.
Die schwarz-gelbe Bundesregierung belässt es lediglich bei Appellen an die Wirtschaft. Doch Frauen haben mehr verdient: klare gesetzliche Regelungen und damit mehr Lohn.