Abwesenheit von Frauenministerin Schröder bei der Debatte im Bundestag spricht für sich
Wenn es noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, welchen Stellenwert die Frauenministerin dem Thema der Entgeltungleichheit zwischen Männern und Frauen widmet, so ist er heute erbracht worden. Denn sie war bei der Debatte gar nicht erst anwesend.
So wie sie hofft, dass die Unternehmen freiwillig schon was tun werden, um die Lohnungleichheit zu beseitigen, so hofft sie wohl auch, dass diese für sie unangenehme Debatte möglichst schnell vorübergeht.
Aber die SPD-Bundestagsfraktion wird nicht locker lassen, die Bundesregierung daran zu erinnern, dass sie hier gefordert ist. - gefordert als Gesetzgeber. Aber mehr noch: Wir werden einen Gesetzentwurf vorlegen, der mit ensprechendem Instrumentarium dafür sorgen wird, dass Entgeltungleichheit beseitigt wird.
Die Tatsache, dass Lohndiskriminierung heute schon nach geltendem Recht verboten aber trotzdem in der Praxis nach wie vor stattfindet, gilt es nicht nur zu beklagen, darum wird die SPD-Bundestagsfraktion handeln.