SPD Bundestagsfraktion

Familien

Deutschland erlebt die Rolle(n) vorwärts: seit einigen Jahren wandeln sich die Rollenbilder, fort vom Verdiener-Zuverdienerin-Modell hin zu einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung. So wollen Frauen und Mütter existenzsichernd erwerbstätig sein, Männer und Väter wollen Familienarbeit und Verantwortung für den Nachwuchs oder zu pflegende Angehörige übernehmen. Dafür brauchen Familien Spielräume.

Familienförderung:

Familien wollen eigenständig sein. Sie wollen für ihre Angehörigen sorgen, unabhängig von der konkreten Familienform. Dafür brauchen sie Zeit und Geld und das oft in einer Lebensphase, in der die berufliche Belastung der mittleren Generation besonders groß ist. Deshalb will die SPD-Bundestagsfraktion die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, indem wir

  • den steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende erhöhen
  • Familien mit Kindern fördern, unabhängig von der gewählten Lebensform
  • die Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften fördern
  • das Ehegattensplitting ausbauen zu einem Partnertarif.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

ist für viele Familien die größte Herausforderung. Männer und Frauen wollen eigenverantwortlich leben, eine partnerschaftliche Aufgabenteilung, Zeit füreinander und für den Beruf, wirtschaftliche Unabhängigkeit, gute Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern und eine diskrimierungsfreie Arbeitswelt, in denen die gelebte Familienform keine Auswirkungen auf das Arbeitsleben hat. Um dies zu schaffen, brauchen alle Familienmitglieder den Zugriff auf Zeit, Geld und Infrastruktur. Deshalb setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion ein für

  • den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und Ganztagsschulen bis hin zu einem Rechtsanspruch auf einen Ganztags-Platz in Kita und Schule
  • eine Qualitätsoffensive für Kitas mit dem Fokus auf der ErzieherInnen-Ausbildung
  • die Förderung der betrieblichen Kinderbetreuung
  • eine partnerschaftliche Erweiterung des Elterngeldes zu einem ElterngeldPlus
  • ein Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeitarbeit nach einer familienbedingten Reduzierung der Arbeitszeit
  • die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

 

Nächste Veranstaltung

Dienstag, 4. April 2017 - 16:00

Mutter, Vater, Kind und Job…

Hotel „Brauerei Keller“, Hauptstraße 66, 63897 Miltenberg

Mit Bernd Rützel, Ulrike Bahr

Erzieherin spielt mit Kindern im Kindergarten bzw. in der Kita
(Foto: iStockphoto.com/Jonas Unruh)

100.000 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze

Viertes Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ debattiert
23.03.2017 | Immer mehr Eltern wollen, dass ihre Kinder in die Kita gehen. Frühes Lernen unterstützt die Chancengleichheit von Kindern, und sie hilft Eltern, Beruf und Familie besser unter einen Hut zu bekommen.  ... zum Artikel
Thomas Oppermann beim Pressestatement
(Foto: www.marco-urban.de)

Wir legen einen Gesetzentwurf für die "Ehe für alle" vor

Interview mit Thomas Oppermann in der Berliner Zeitung
11.03.2017 | "Es ist Zeit, dass endlich auch die Union im 21. Jahrhundert ankommt," fordert SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann. Bei der Ehe dürfe es nicht darauf ankommen, welche sexuelle Orientierung die Ehepartner haben. ... zum Artikel
Mutter mit zwei Shulkindern überquert eine Straße
(Foto: BilderBox.com)

Wechselmodell: Je zur Hälfte bei Mama und Papa wohnen

SPD-Fraktion beschließt Positionspapier zum Wechselmodell
07.03.2017 | Ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom Februar zeigt: Ein Gericht kann anordnen, dass ein Kind zu gleichen Teilen bei beiden Elternteilen nach deren Trennung leben kann. Das will die SPD-Fraktion gesetzlich verankern. ... zum Artikel
Frau mit zwei Kindern in der Natur
(Foto: arthurbraunstein/photocase.de)

Unterhaltsvorschuss wird ausgeweitet

Koalition verbessert Situation von Alleinerziehenden
16.02.2017 | Alleinerziehende, deren Ex-Partner oder Ex-Partnerin keinen oder nur anteilig Unterhalt zahlen, bekommen staatlichen Unterhaltsvorschuss. Dieser soll künftig länger gewährt werden. ... zum Artikel
Thomas Oppermann, MdB
(Foto: Gerrit Sievert)

Das transatlantische Bündnis steht vor einer Belastungsprobe

Mein Standpunkt
24.01.2017 | Wie keiner seiner Vorgänger setzt US-Präsident Trump auf Protektionismus nach dem Motto „America first“ und nationale Abschottung. Es wäre jedoch ein Irrsinn, dafür die über Jahrzehnte gewachsenen engen Beziehungen zwischen Europa und den USA auf Spiel zu setzen, von denen beide Seiten profitieren. ... zum Artikel