Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches  Engagement  und  eine  solidarische  Bürgergesellschaft  sind eine  unverzichtbare  Grundlage  einer  lebendigen  und  widerstandsfähigen  Demokratie.  Die  Demokratie  lebt  davon, dass sich Bürgerinnen  und  Bürger engagieren, Verantwortung füreinander übernehmen und gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen. Mit ihrer Engagementpolitik verfolgt die SPD-Bundestagsfraktion das Ziel, die aktive Bürgergesellschaft zu stärken und zu fördern. Im Zentrum stehen die Menschen, die sich engagieren, freiwillig für andere da sind und dafür nichts erwarten außer Anerkennung.


Rund 23 Millionen Menschen in Deutschland sind bürgerschaftlich engagiert. Der Begriff bürgerschaftliches Engagement versucht, der Vielfalt der Engagementformen in der Zivilgesellschaft Rechnung zu tragen: Die Mitwirkung in Selbsthilfegruppen oder die Beteiligung an verschiedenen Formen politscher Partizipation gehören demnach ebenso zum bürgerschaftlichen Engagement wie das klassische Ehrenamt, das Spenden von Geld und Zeit oder das Engagement im Rahmen eines Jugendfreiwilligendienstes.

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Die SPD-Bundestagsfraktion verfolgt im Rahmen ihrer Engagementpolitik vor allem folgende Zielsetzungen:

  • Förderung von Freiwilligen- und Netzwerkstrukturen - Bürgerschaftliches Engagement entfaltet sich in Netzwerken und unterschiedlichen Formen der Kooperation. Ehrenamt braucht Hauptamt, personelle Unterstützung, Anlaufstellen und Gelegenheitsstrukturen.
  • Freiwilligendienste ausbauen und weiterentwickeln – quantitativ wie qualitativ, um neue Zielgruppen wie vor allem benachteiligte Jugendliche und Erwachsene zu gewinnen.
  • Den demographischen Wandel aktiv gestalten, die Potentiale der Älteren nutzen und durch echte Beteiligungsmöglichkeiten zur Mitwirkung mobilisieren.
  • Stärkung des Engagements von Migrantinnen und Migranten, um den rund 17 Millionen Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund Teilhabe zu ermöglichen.
  • Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Bürgerengagement und für Engagierte.
  • Ausbau der Engagementforschung, denn eine solide Politik für das Engagement setzt belastbare wissenschaftliche Forschungsergebnisse voraus.
  • Wertschätzen und Anerkennen, denn Engagement für das Gemeinwohl geschieht unentgeltlich und freiwillig – und verdient gerade deshalb öffentliche Anerkennung.
  • Unternehmen haben eine Verantwortung für die Gesellschaft – daher setzen wir auf den Ausbau und die Förderung von Corporate Social Responsibility.

 

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