Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen der Klima- und Umweltschutz. Beides ist sowohl globale wie nationale Aufgabe. Dazu sind der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Energiewende notwendig. Der Ausstieg aus der Atomenergie muss unumkehrbar vollzogen werden. Durch Kreislaufeffizienz und den Effizienten Einsatz von Ressourcen wollen wir die Umwelt und unser Klima schonen. Außerdem machen wir uns für den Erhalt der biologischen Vielfalt stark.

Klima- und Umweltschutz als globale Aufgabe

Internationaler Klimaschutz erfordert ein verbindliches Nachfolgeabkommen zu Kyoto auf Basis des Zieles, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Deutschland und Europa müssen eine Vorreiterrolle einnehmen. China und die USA als größte CO2-Emmitenten müssen eingebunden werden. Klimaschutz muss Teil der Entwicklungszusammenarbeit bleiben. Die dafür bereit gestellten Mittel müssen zusätzlich aufgebracht werden.

 

Klimaschutz ist auch nationale Aufgabe

Wir wollen langfristige, anspruchsvolle Klimaschutzziele gesetzlich festschreiben. Eine energieeffiziente und klimagerechte Bau- und Stadtentwicklung kann einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Viele sozialdemokratisch regierte Städte und Gemeinden stehen beispielgebend für Klimaschutz in den Kommunen.

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Erneuerbare Energien ausbauen und die Energiewende umsetzen

Unsere Stromversorgung soll bis 2020 zu mindestens 45 Prozent und die Wärmeversorgung zu 14 Prozent  auf Erneurbaren Energien beruhen. Bis 2050 soll soll unsere Energieversorgung vollständig darauf umgestellt werden. Dazu bedarf es des langsamen Umbaus hin zu einem weitgehend dezentralen System mit Markstrukturen, in denen die Erneuerbaren Energien die tragende Säule bilden.

 

Ausstieg aus Atomenergie muss unumkehrbar sein

Der deutsche Weg aus der Atomenergie wird mit den Beschlüssen in Bundestag und Bundesrat spätestens 2022 enden. Bis dahin müssen alle Fragen zur Sicherheit von Atomanlagen, der Haftung, des Rückbaus und der Entsorgung klar entschieden und die Energiewende hin zu größtmöglicher Energie- und Materialeffizienz sowie einer Versorgung auf der Basis von Erneuerbaren Energien schon weit fortgeschritten sein.

 

Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz

Vor dem Hintergrund der Endlichkeit natürlicher Ressourcen, stetig steigender Rohstoffpreise sowie den wachsenden Anforderungen an den Klima- und Umweltschutz müssen wir die Abfallwirtschaft in Deutschland zu einer Kreislaufwirtschaft entwickeln, in deren Mittelpunkt die Abfallvermeidung, die Wiederverwertung von Produkten, die Wiedergewinnung von Rohstoffen sowie die Ressourcenschonung stehen.

 

Biologische Vielfalt erhalten

Deutschland hat sich verpflichtet, national und international die biologische Vielfalt (Biodiversität) zu erhalten. Die Nationale Strategie für biologische Vielfalt ist langfristig angelegt. Alle Ressorts, Länder, Kommunen und die Zivilgesellschaft sind aufgefordert, an der Umsetzung mitzuarbeiten. National sind noch nicht die fehlenden 25.000 Hektar für das nationale Naturerbe gesichert. International müssen ausreichende finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um insbesondere den Waldschutz voranzutreiben, aber auch um Meeresökosysteme langfristig zu sichern.

 

Nächste Veranstaltung

07.06.2013, 18:00 Uhr, Ulmer Stuben , Zinglerstr. 1, 89073 Ulm

Sozial gerechte Energiewende

Rede-Beitrag: Hilde Mattheis

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