„Die extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europas Krisenstaaten ist weiterhin eine drängende Herausforderung. Wir dürfen keine ganze Generation verlieren, indem Europa ihr keine Perspektive bietet. Hier sind insbesondere die Krisenländer gefragt – sie müssen mit den durch die Jugendgarantie zur Verfügung gestellten Mitteln gute Konzepte zur Beschäftigung und Ausbildung umsetzen. Die Bundesregierung ist hier beratend tätig, insbesondere, was die Möglichkeiten einer praxisorientierten Ausbildung angeht.
Richtig und notwendig ist auch, dass die Bundesregierung arbeitslose junge Fachkräfte aus Europa direkt unterstützt. Die Haushaltsmittel für das Programm MobiPro EU wurden von Bundesministerin Andrea Nahles für die Jahre 2013 bis 2018 von ursprünglich 139 Millionen Euro auf 560,1 Millionen Euro deutlich erhöht. Damit bekommen mehr junge Menschen aus der EU die Möglichkeit, in Deutschland in den Branchen eine Ausbildung zu machen, in denen Lehrstellen nicht besetzt werden können. Der Schwerpunkt muss es aber nach wie vor sein, den Jugendlichen in ihrer Heimat Zukunftschancen zu bieten. “