SPD Bundestagsfraktion

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12.06.2013 | Nr. 713

Schuldnerberatung für alle: richtig und möglich

Überschuldung zählt zu den sozialen und individuellen Grundrisiken des Lebens, gegen die niemand gefeit ist. Die permanente Unterfinanzierung der Schuldenberatungsstellen hat zur Folge, dass der Beginn von Beratungen mit Wartezeiten von mehr als einem halben Jahr verbunden ist, kritisiert Hilde Mattheis. Wir brauchen eine umfassende Schuldnerberatung, die auch in der Lage ist, präventiv tätig zu sein – ohne Wartezeiten.

21.02.2013 | Nr. 200

Was macht die Bundesregierung mit dem 4. Armuts- und Reichtumsbericht?

Nach der heutigen Plenardebatte zum Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsbericht kann man nur noch nachdrücklicher fragen: Was passiert mit diesem Bericht? Es ist leider offensichtlich, dass diese Bundesregierung nichts auf den Weg gebracht, was die Armutsbekämpfung und -prävention entscheidend angegangen wäre – im Gegenteil. Damit stellt sie sich ein Armutszeugnis aus. Diese Regierung ist nicht gewillt für sozialen Ausgleich und soziale Gerechtigkeit in Deutschland zu sorgen, erklärt Hilde Mattheis.

01.11.2012 | Nr. 1191

Eine solidarische Energiewende ist möglich

Die Akzeptanz der Energiewende steht und fällt mit der sozialen Ausgestaltung, sagen Hilde Mattheis und Gabriele Hiller-Ohm. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, deren Kosten auf alle Schultern gerecht verteilt werden müssen. Ökologische, ökonomische und soziale Fragen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

18.09.2012 | Nr. 972

Wir brauchen wieder mehr Verteilungsgerechtigkeit

Wir brauchen in Deutschland wieder mehr Verteilungsgerechtigkeit, sagt Hilde Mattheis. Hierfür brauchen wir dringender denn je eine stärkere Besteuerung großer Vermögen und Einkommen. Neben einem gesetzlichen gesetzlichen Mindestlohn brauchen wir Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, damit alle von ihrer Arbeit wieder gut leben können.

13.09.2012 | Nr. 955

Wirtschaft wächst, Armut wächst: Ministerin verteilt Placebos

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in Deutschland immer weiter auseinander. Waren 2010 noch 14,5 Prozent der Bürger armutsgefährdet, stieg diese Zahl auf 15,1 Prozent in 2011. Trotz einer wachsenden Wirtschaft, schafft es Ministerin von der Leyen nicht, diese Entwicklung aufzuhalten, kritisiert Hilde Mattheis.