SPD Bundestagsfraktion

Pressemitteilungen

11.06.2013 | Nr. 709

Schwarz-gelber Entwurf zum Zweitverwertungsrecht fällt durch

Mit einem Zweitverwertungsrecht, wie es die SPD schon lange fordert, soll es Forschenden in Deutschland ermöglicht werden, nach einer gewissen Frist, ihre Ergebnisse kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, sofern sie dies wünschen, erklären René Röspel und Burkhard Lischka. Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland vielfach universitäre und außeruniversitäre Wissenschaftler projektbezogen gemeinsam forschen und publizieren, ist der schwarz-gelbe Vorschlag schlicht praxisuntauglich.
30.11.2012 | Nr. 1350

Das Leistungsschutzrecht löst keine Probleme, sondern schafft neue

Der mit dem Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht zum Ausdruck gebrachte Aktionismus der Bundesregierung kann in keinster Weise ihr bisheriges Nichtstun im Bereich des Urheberrechts kaschieren, kritisieren Burkhard Lischka, Martin Dörmann und Lars Klingbeil. Es ist unbestritten, dass die Finanzierung des Journalismus und die Vergütung der Urheber wie auch der verlegerischen Leistungen sichergestellt werden müssen. Mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung wird dieses Problem nicht ansatzweise gelöst.

21.05.2012 | Nr. 564

SPD stellt Dialogpapier zur Reform des Urheberrechts in der digitalen Welt vor

Die SPD tritt für die Interessen der Urheber und Kreativschaffenden ein. Sie sind es, die kulturelle Inhalte und kreative Ideen schaffen. Gleichzeitig hat sich durch das Internet das Verhalten der Nutzer geändert. Diese vielfältigen Interessen müssen in Einklang und zu einem fairen Ausgleich gebracht werden. Um die Diskussion um das Urheberrecht zu versachlichen, hat die SPD-Bundestagsfraktion heute zwölf Thesen in einem Dialogpapier vorgestellt.

01.12.2010 | Nr. 1677

Digitalisierung von Büchern: „Verwaisten Werken“ eine Zukunft sichern

Die SPD-Bundestagsfraktion will mit der Einbringung eines Gesetzentwurfs am Donnerstag Rechtssicherheit für die Digitalisierung von Büchern schaffen, deren Rechteinhaber unbekannt sind. Rund 40 Prozent aller urheberrechtlich geschützten Titel sind sogenannte "verwaiste Werke", erklären Christine Lambrecht und Burkhard Lischka.