SPD Bundestagsfraktion

Pressemitteilungen

24.04.2013 | Nr. 523

Genitalverstümmelung muss zum Verbrechen hochgestuft werden

Genitalverstümmelung ist nach geltendem Recht nur ein Vergehen. Dies ist angesichts der mit der Beschneidung verbundenen großen Schmerzen, der hohen Komplikationsrate und der physischen und psychischen Folgen für die Opfer nicht angemessen, kritisieren Burkhard Lischka und Sonja Steffen. Die Bundesregierung muss endlich im Sinne der Opfer tätig werden.

05.02.2013 | Nr. 117

Keine Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung

Nach Einschätzung von Terre de femmes sind in Deutschland 18.000 bis 20.000 Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen. Etwa 4.000 bis 5.000 hier lebende Mädchen und Frauen sind derzeit gefährdet, Opfer von Genitalverstümmelung zu werden. Um die betroffenen Mädchen und Frauen besser zu schützen, wird die SPD-Bundestagsfraktion noch in diesem Monat einen Gesetzentwurf zur wirksamen Bekämpfung der Genitalverstümmelung in den Bundestag einbringen, der den Tatbestand zum Verbrechen hochstuft und die Strafbarkeit unabhängig davon gewährleistet, ob die Tat im Ausland mit Strafe bedroht ist, erklären Burkhard Lischka und Sonja Steffen.

z.B. 12.07.2020
z.B. 12.07.2020

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