"Klar ist: Alle jungen Menschen, die sich in einer bewilligten Maßnahme befinden, werden auch bis zum Ende gefördert werden. Es ist gut, dass das Programm MobiPro so gut angenommen wird und Erfolg hat. Bis Ende März 2014 haben bereits 9.000 junge Menschen aus der EU eine Förderung beantragt.
Deshalb haben wir die Mittel bis 2018 bereits deutlich aufgestockt: um 140 Millionen auf 359 Millionen Euro. Das Programm ist verantwortlich mit Augenmaß finanziert. Wir können nicht ein einzelnes Programm in einer Reihe von vielen guten Programmen unendlich aufstocken. Wir werden aber die Spielräume im Rahmen der laufenden Haushaltsverhandlungen nochmals prüfen. Hier ist natürlich die gesamte Regierung gefordert. Es kann nicht sein, dass die Fachkräfteausbildung für junge Menschen aus der EU nur aus dem Haushalt des Bundesarbeitsministeriums finanziert werden soll. Im Haushalt des Bundesarbeitsministeriums müsste nämlich eine Aufstockung von MobiPro aus anderen Haushaltsmitteln, etwa bei Maßnahmen für Jugendliche, Alleinerziehende oder Langzeitarbeitslose, abgezogen werden - dass kann nicht unser Ziel sein."