Die Grünen haben angekündigt, den Weiterbau der A 14 stoppen zu wollen. Einen entsprechenden Antrag hält Hans-Joachim Hacker für chancenlos. Der Lückenschluss zwischen der A 24 und Magdeburg ist ein zentrales, lange geplantes Infrastrukturprojekt, das bisher auch kaum jemand infrage gestellt hat.

 

Die Ankündigung zum Stopp des Weiterbaus der A 14 zwischen der A 24 und Magdeburg ist ein schlechter Scherz zum Jahresende. Sollte ein entsprechender Antrag in den Bundestag eingebracht werden, hat dieser im parlamentarischen Bereich keine Chance. Bis auf Vertreter der Fraktion Die Linke ist dieses Infrastrukturvorhaben in der Vergangenheit nicht infrage gestellt worden.

 

Die Zielstellung des Antrages ist kontraproduktiv und kommt zu einem Zeitpunkt, da die Vernetzung der Verkehrsverbindungen auf EU-Ebene diskutiert wird. Der Lückenschluss zwischen der A 24 und Magdeburg ist ein zentrales Projekt für die rückwärtige Anbindung der Ostseehäfen Rostock, Wismar und Lübeck. Für die Regionen Westmecklenburg, Prignitz und Altmark werden mit dem Lückenschluss die Chancen für Unternehmensansiedelungen verbessert und damit bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen.

 

Die Idee der Grünen, Bundesstraßen anstelle der A14 auszubauen, ist absurd, wenn man sich die Diskussion um den Lkw-Verkehr auf der B 5 vor Augen hält. Mit diesem Vorschlag spielen die Grünen Verkehrsminister Ramsauer, der bislang kein Konzept zur vollständigen Realisierung der Verkehrsprojekte des Investitionsrahmenplanes 2006 bis 2010 vorgelegt hat, in die Hände.