Lebensmittel haben ihren Preis. Die Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion hat deutlich gemacht, dass Preisgestaltung, Arbeitsbedingungen, Arbeitsplätze und Anforderung an die Tierhaltung unmittelbar zusammenhängen. Die Forderungen der SPD wurden in vielerlei Hinsicht bestätigt, erklärt Heinz Paula.
Lebensmittel haben ihren Preis. Massenproduktion von Lebensmitteln und mangelnde Kontrollen führen nicht nur zu Dumpingpreisen und Dumpinglöhnen sondern oftmals auch zur Vernachlässigung des Tierschutzes bei Haltung, Transport und Schlachtung. Die Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion hat deutlich gemacht, dass Preisgestaltung, Arbeitsbedingungen, Arbeitsplätze und Anforderung an die Tierhaltung unmittelbar zusammenhängen.
Die Forderungen der SPD wurden in vielerlei Hinsicht bestätigt. Dies umfasst die Forderung nach Mindestlöhnen und eine gerechte Entlohnung von Leistungen, die der Bewahrung öffentlicher Güter dienen. Dazu zählt ein verbesserter Tierschutz in der Landwirtschaft durch Tierschutz-TÜV und Tierschutzlabel und die Stärkung ländlicher Regionen durch regionale Vermarktung. Dieser Ansatz bietet auch in ländlichen Räumen die Chance für mehr Arbeitsplätze und bessere Arbeitsbedingungen.
Die teilnehmenden Organisationen, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Supermarktinitiative und Tierschutzbund, fochten vor allem das Preisdiktat der sechs großen Einzelhandelsketten, die zunehmende gewerbliche Tierhaltung und die damit einhergehende Massenproduktion zu Niedrigpreisen sowie die Beschäftigung in fleischverarbeitenden Betrieben zu sehr niedrigen Löhnen an. Sie forderten unter anderem die Eindämmung der Nachfragemacht im Lebensmitteleinzelhandel, die Reduzierung der gewerblichen Tierhaltung sowie bessere Arbeitsbedingungen und Lohnuntergrenzen.