Das von der Bundesregierung geplante "Bildungspaket" zur Umsetzung des Hartz-IV-Urteils des Bundesverfassungsgerichtes ist zu kurz gesprungen. Es fehlt ein Konzept zum Ausbau der Bildungsangebote in Kitas und Schulen. Nur so kann eine unbürokratische, direkte und optimale Förderung aller Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden - auch von denen aus Familien, die nicht Arbeitslosengeld II erhalten. Jetzt ist der flächendeckende Ausbau von Ganztagsangeboten und mehr pädagogischem Personal in Kitas und Schulen nötig. Die Bundesregierung sollte auf die Länder zugehen und ihnen ein Angebot für eine gemeinsame Initiative für bessere Bildung machen.