SPD Bundestagsfraktion

Medienpolitischer Dialog
Wie weiter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

Donnerstag, 18.10.2018

Von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Deutscher Bundestag

Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Raum E.600
Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

im Rahmen der Reihe „Medienpolitischer Dialog“ der SPD-Bundestagsfraktion lade ich Sie herzlich zur ersten Diskussion in dieser Legislaturperiode ein

Wie weiter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk? 
Was ist uns der Beitrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
zur freien Meinungsbildung und zur Meinungsvielfalt wert?

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 13:00 bis 15:00 Uhr,         
Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum PLH E.600, 11011 Berlin.

Nicht erst seit der Schweizer Volksabstimmung im März 2018, der Einigung über die Reform des Telemedienauftrages im Juni 2018 oder dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Juli 2018 zur Frage der Beitragsgerechtigkeit ist die Diskussion über den Wert und die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wieder stark im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Gemeinsam mit Dr. Susanne Pfab, Generalsekretärin der ARD, Heike Raab, Staatssekretärin und Bevollmächtigte für Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts in Hamburg und Verfasser des Gutachtens zum Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung, Claus Grewenig, Leiter Medienpolitik der Mediengruppe RTL Deutschland sowie Markus Brauck, Redakteur „Der Spiegel“, wollen wir über diese Fragen sprechen.

Insgesamt stellen sich die Fragen: Wie gelingt es den beteiligten Akteuren, mehr Akzeptanz und Relevanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in einer sich rasant wandelnden (digitalen) Medienwelt zu schaffen? Wie sieht eine „maximale inhaltliche Wertschöpfung für die Gesellschaft“ aus, wie sie auch die ARD für den Reformprozess anstrebt? Inwiefern werden Kreative künftig für ihr Schaffen gerecht vergütet? Wie kann der Rundfunkbeitrag fair gestaltet werden und dabei das Angebot medienübergreifend reichhaltig sein? Sind Indexierungen der Beiträge, Verschmelzungen von Sendern und die Erweiterung des Telemedienauftrages geeignete Mittel, die Akzeptanz zu erhöhen? Muss der Funktionsauftrag grundsätzlich modernisiert werden oder die Beiträge ihm folgen?

Wir eröffnen mit diesem „Medienpolitischen Dialog“ einen Debattenraum für einen Austausch zwischen Kultur- und Medienbranche, Wissenschaft und Politik zu aktuellen Themen des dualen Mediensystems.

Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Wir brauchen einen starken öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk und eine vielfältige Medien- und Presselandschaft, das haben wir im Koalitionsvertrag verankert. Nun wollen wir gemeinsam mit Ihnen und unseren Gästen über Konzepte und Ideen für einen erfolgreichen (öffentlich-rechtlichen) Rundfunk sprechen.

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion!

Für organisatorische Fragen und inhaltliche Auskünfte steht Ihnen auch gerne Frau Stephanie Weyand, Tel. 030/227-51833, Mail: stephanie.weyand@spdfraktion.de oder agkulturundmedien@spdfraktion.de zur Verfügung.

Falls Ihnen eine Teilnahme möglich ist, melden Sie sich bitte bis zum 15. Oktober direkt über unsere Homepage an. Dort findet sich auch ein Lageplan.

Am Tag der Veranstaltung erfolgt der Zugang über die Pforte Paul-Löbe-Haus-West, Konrad-Adenauer-Straße 1, direkt gegenüber des Bundeskanzleramts.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Rabanus, MdB

Termin Info

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