SPD-Fraktion drückt Daumen bei Paralympischen Spielen

Handbiker der Paralympics (Foto: picture-alliance/dpa)

Stand:
29.08.2012
Arbeitsgruppen:
Sport
Abgeordnete/r:
Martin Gerster
Themen:
Sport , Behindertenpolitik
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Mehr Aufmerksamkeit für Behindertensport

An diesem Mittwoch starten die Paralympics in London. Knapp 4200 Sportlerinnen und Sportler aus mehr als 160 Ländern nehmen teil – so viele wie noch nie zuvor. 150 deutsche Athleten werden dabei sein, 88 Männer und 62 Frauen. Der sportpolitische Sprecher der SPD Fraktion, Martin Gerster, fordert mehr Unterstützung und mehr Aufmerksamkeit für den paralympischen Sport – sowohl in der Spitze als auch in der Breite, und das nicht nur während der Spiele.

Die Paralympischen Spiele sind die Olympischen Spiele für Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung. Seit 1960 werden sie regelmäßig ausgetragen, seit 1992 stets drei Wochen nach den Olympischen Sommerspielen.

Die SPD-Politikerinnen Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Brigitte Zypries sind in der Delegation, die mit dem Sportausschuss nach London reist. Auch Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses, wird in London sein.

„Die 150 Athletinnen und Athleten im deutschen Paralympic-Team sind top motiviert und stehen als Botschafter unseres Landes nun im Mittelpunkt. Das ist gut so, denn sie sind nicht nur besondere Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, sondern repräsentieren im besonderen Maße die Idee von Einsatzfreude und Fairplay“, sagt Martin Gerster, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Er freue sich „auf große sportliche Leistungen, auf sympathische Protagonisten und auf spannende Wettbewerbe. Die SPD-Fraktion drückt die Daumen!“

Angesichts der zum Glück immer größer werdenden Bedeutung der Paralympics fordert Gester gleiche Prämien. Es könne nicht sein, „dass die Prämien für den Gewinn einer Medaille bei den Paralympischen Spielen zur Hälfte geringer ausfallen, als die Medaillen-Prämien für die Olympischen Spiele“, so Gerster.

Veranstaltung zur Inklusion im Sport

Die SPD-Fraktion will die gleichberechtigte Teilhabe von Behinderten- und Nichtbehindertensportlern, auch in der Spitzensportförderung.
Wie wichtig den Sozialdemokratinnen und –demokraten die so genannte Inklusion im Sport ist, zeigt auch eine Veranstaltung zu diesem Thema. Die SPD-Bundestagsfraktion möchte bei der Diskussionsrunde „Inklusion im Sport“ am 15. Oktober 2012 mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verbänden, Vereinen und aktiven wie ehemaligen Sportlerinnen und Sportlern ins Gespräch kommen.
Thema ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Spitzensport und im Breitensport. Welche Angebote, Maßnahmen, Projekte und Bedürfnisse gibt es im Bereich des Sports? Was kann die SPD-Bundestagsfraktion dafür tun, um die Chancengleichheit für Menschen mit und ohne Behinderung im Sport zu fördern?
Einer der Gäste bei der Veranstaltung wird u. a. Sprinter Heinrich Popow sein, einer der Top-Favoriten auf eine Medaille. Sie findet im Reichstagsgebäude in Berlin statt.

Hinweise zur Anmeldung finden Sie unter der Rubrik Termine und auf der Seite der Arbeitsgruppe Sport.

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