SPD Bundestagsfraktion

Soziales

Der Sozialstaat ist organisierte Solidarität

Der Sozialstaat ist eine der größten Errungenschaft des 19. bzw. 20. Jahrhunderts. Er ergänzt die bürgerlichen Freiheitsrechte durch soziale Bürgerrechte. Daher gehören für uns Demokratie und Sozialstaat zusammen. Der Sozialstaat hat Millionen von Menschen aus den Zwängen ihrer Herkunft befreit, vor Härten des Marktes geschützt und ihnen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben eröffnet. Er ist eine entscheidende Grundlage für die wirtschaftliche Dynamik, die unseren Wohlstand schafft.
Der Sozialstaat ist die organisierte Solidarität zwischen den Starken und den Schwachen, den Jungen und den Alten, den Gesunden und den Kranken, den Arbeitenden und den Arbeitslosen, den Nichtbehinderten und den Behinderten.

Zentrale Ziele eines vorsorgenden Sozialstaates sind Sicherheit, Teilhabe und Emanzipation. Sicherheit bedeutet Schutz vor existenzieller Not im Alter, bei Behinderung, Unfall oder Erwerbsunfähigkeit. Teilhabe ist die Möglichkeit an den gesellschaftlichen Entwicklung teilzunehmen. Emanzipation ist die Freiheit, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Je besser die Vorsorge, desto besser ist der Sozialstaat in der Lage, die großen Lebensrisiken solidarisch abzusichern.

Thomas Oppermann beim Pressestatement
(Foto: www.marco-urban.de)

"Erdogan erpresst uns"

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20.05.2017 | In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Focus redet der SPD-Fraktionsvorsitzende über innere Sicherheit, die Lage der Bundeswehr in der Türkei und das Fußballtalent der AfD.  ... zum Artikel
Rollstuhl
(Foto: PhotoSuse / photocase.com)

Krankheit oder Unfall sollen nicht arm machen

Zweite Verbesserung bei Erwerbsminderungsrente
28.04.2017 | Wer durch Krankheit oder einen Unfall aus dem Arbeitsleben gerissen wird, darf nicht in Armut fallen. Deshalb soll für künftige Betroffene die Erwerbsminderungsrente verbessert werden.  ... zum Artikel