SPD Bundestagsfraktion

Soziales

Der Sozialstaat ist organisierte Solidarität

Der Sozialstaat ist eine der größten Errungenschaft des 19. bzw. 20. Jahrhunderts. Er ergänzt die bürgerlichen Freiheitsrechte durch soziale Bürgerrechte. Daher gehören für uns Demokratie und Sozialstaat zusammen. Der Sozialstaat hat Millionen von Menschen aus den Zwängen ihrer Herkunft befreit, vor Härten des Marktes geschützt und ihnen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben eröffnet. Er ist eine entscheidende Grundlage für die wirtschaftliche Dynamik, die unseren Wohlstand schafft.
Der Sozialstaat ist die organisierte Solidarität zwischen den Starken und den Schwachen, den Jungen und den Alten, den Gesunden und den Kranken, den Arbeitenden und den Arbeitslosen, den Nichtbehinderten und den Behinderten.

Zentrale Ziele eines vorsorgenden Sozialstaates sind Sicherheit, Teilhabe und Emanzipation. Sicherheit bedeutet Schutz vor existenzieller Not im Alter, bei Behinderung, Unfall oder Erwerbsunfähigkeit. Teilhabe ist die Möglichkeit an den gesellschaftlichen Entwicklung teilzunehmen. Emanzipation ist die Freiheit, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Je besser die Vorsorge, desto besser ist der Sozialstaat in der Lage, die großen Lebensrisiken solidarisch abzusichern.

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Donnerstag, 6. April 2017 - 16:30

Gute Arbeit, sichere Rente

DGB Gewerkschaftshaus Lübeck, Holstentorplatz 1-5, 23552 Lübeck

Mit Gabriele Hiller-Ohm, Andrea Nahles

Thomas Oppermann beim Pressestatement
(Foto: www.marco-urban.de)

Wir legen einen Gesetzentwurf für die "Ehe für alle" vor

Interview mit Thomas Oppermann in der Berliner Zeitung
11.03.2017 | "Es ist Zeit, dass endlich auch die Union im 21. Jahrhundert ankommt," fordert SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann. Bei der Ehe dürfe es nicht darauf ankommen, welche sexuelle Orientierung die Ehepartner haben. ... zum Artikel
Thomas Oppermann, MdB
(Foto: picture alliance/dpa)

Nicht in einen neuen Rüstungswettlauf drängen lassen

Interview mit Thomas Oppermann in der Saarbrücker Zeitung
25.02.2017 | Thomas Oppermann macht deutlich: Wir müssen in Europa für unsere eigene Sicherheit mehr tun. Dazu gehört auch eine Steigerung des Verteidigungsetats. Aber wir müssen auch die Ausgaben für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit steigern.  ... zum Artikel