Erstes Dialogpapier der Projektgruppe #NeuesMiteinander

In Deutschland ist möglich, was heute in weiten Teilen der Welt undenkbar scheint: Christen, Muslime und Juden, von säkular bis sehr fromm, gläubige und Menschen ohne religiösen Glauben leben friedlich zusammen. Aber wie garantieren wir diesen sozialen Frieden auch in Zukunft in unserer Einwanderungsgesellschaft? Antworten auf diese und weitere Fragen sucht die Projektgruppe #NeuesMiteinander der SPD-Fraktion im Austausch mit Expertinnen und Experten und Bürgerinnen und Bürgern.

Unser Grundgesetz hat sich bewährt. Es setzt die Unantastbarkeit der Würde des Menschen an die Spitze aller Bestimmungen und fordert den demokratischen und sozialen Bundesstaat. Es garantiert die Freiheit des Glaubens und ebenso, ohne Religion und Glauben leben zu können. Beim gesellschaftlichen Miteinander aber geht es um mehr. Das zu erkennen und auszusprechen ist umso wichtiger, wenn die Vielfalt kultureller und auch religiöser Überzeugungen rasch und deutlich zunimmt und sich damit auch viele lebenspraktische Fragen stellen.

Wie garantieren wir unseren sozialen Frieden auch in Zukunft? Wie schaffen wir Sicherheit im Wandel? Und wie sieht unser gesellschaftliches Leitbild in den nächsten Jahrzehnten aus? Wie können alle dazu beitragen, es mitzugestalten und/oder zu vermitteln? Darüber möchte die Projektgruppe #NeuesMiteinander im „Projekt Zukunft – #NeueGerechtigkeit“ mit Expertinnen und Experten sowie mit interessierten Bürginnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

 

Entwickeln Sie mit uns Antworten für Deutschlands Zukunft!

In ihrem Dialogpapier "Wir sind Einwanderungsgesellschaft. Chancen der kulturellen und religiösen Vielfalt" skizzieren die SPD-Bundestagsabgeordneten der Projektgruppe Herausforderungen und Handlungsfelder für ein interreligiöses und -kulturelles Miteinander. Aufbauend auf der bisherigen Projektarbeit nach der Zukunftskonferenz Ende September 2015 bildet das Papier den Auftakt für den Dialog. Es soll Anstoß geben zum Mit-Denken, Mit-Reden und Mit-Handeln, erklärt der Projektleiter Karamba Diaby. „Und wir werfen konkrete Fragen auf, zu denen wir Ideen und Anregungen suchen“.

Wer seine Vorschläge nicht auf der Ideenplattform des Projekts einreichen und mit anderen Usern diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen, seine Anmerkungen zum Dialogpapier und den dort (auf den Seiten 8 und 9) gestellten Fragen per E-Mail an die Projektreferentin #NeuesMiteinander zu senden.

Video zur Auftaktkonferenz in Berlin