Bundesrat stimmt für Frauenquote - Merkel blamiert
- Stand:
- 21.09.2012
- Arbeitsgruppen:
- Rechtspolitik, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Abgeordnete/r:
- Christine Lambrecht
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O-Ton von Christine Lambrecht
Angesichts des Bundesratsvotums für die Einführung einer Frauenquote zur Besetzung von Führungspositionen in Unternehmen, erklärt Fraktionsvizin Christine Lambrecht, dass die CDU-Frauen gemeinsam mit den SPD-regierten Ländern mutig vorangegangen seien. Sie hätten der Kanzlerin klar gemacht, dass die Zeit für eine gesetzliche Quote reif sei.
"Die heutige Abstimmung im Bundesrat ist eine Blamage für Merkel.
Die Kanzlerin hat lange gezaudert und - wie sich jetzt zeigt - auf die falsche Karte gesetzt – auf die Flexi-Quote von Ministerin Schröder.
Gemeinsam mit den SPD-Ländern sind jetzt CDU-Frauen mutig vorangegangen und haben der Kanzlerin klar gemacht: Die Zeit ist reif für eine gesetzliche Quote, damit mehr Frauen auf die Chefsessel kommen.
Diese Bundesregierung sollte das wichtige Signal des Bundesrats jetzt auch ernst nehmen und die Frauen-Quote auch auf EU-Ebene nicht weiter blockieren.
Seit 20 Jahren reden wir über Gleichstellung, jetzt muss endlich eine verbindliche Regelung kommen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat dazu bereits einen eigenen Gesetzentwurf eingebracht," erklärte Christine Lambrecht.
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