O-Ton von Ute Vogt

SPD-Fraktionsvizin Ute Vogt äußert sich zur Weigerung der Bayrischen Staatsregierung, sich an der Zwischenlagerung von Atommüll zu beteiligen: Wer lange gut an Atomstrom verdient hat, muss auch einen Teil der Verantwortung für die Altlasten tragen.

„Herr Seehofer sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer lange gut an Atomstrom verdient hat, muss auch einen Teil der Verantwortung für die Altlasten tragen. Für die Drohungen der bayerischen Staatsregierung, die Energiewende zu sabotieren, fehlt mir jedes Verständnis.“

„Vor der Bundestagswahl haben die Länder gemeinsam entschieden, dass eine gemeinsame Lösung für die Castoren mit deutschem Atommüll aus Frankreich und Großbritannien geben muss. Drei Jahre ist nichts passiert. Jetzt musste Bundesumweltministerin Barbara Hendricks handeln.“

„Bayern isoliert sich langsam völlig. Die Staatsregierung fährt einen energiepolitischen Crashkurs.“