Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Verbraucher
„Energiewende“
Mittwoch, 22.05.2013
Landschaftsverband Rheinland, Horion Haus
| Hermann-Pünder-Straße 1, 50679 Köln (Deutz)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Deutschland erlebt eine energiepolitische Zäsur mit gewaltigen Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der risikobehafteten Atomkraft, des Klimaschutzes und knapper Ressourcen strebt unsere Gesellschaft ein ambitioniertes Ziel an: Die Energiewende mit einer auf erneuerbaren Energien fußenden Energieversorgung soll Wirklichkeit werden.
Deutschland ist Europas stärkstes Industrieland und gleichzeitig der größte Energieverbraucher in der EU. Die Energiewende erfordert ein schlüssiges Konzept. Notwendig ist eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Energiepolitik. An die Stelle der Flickschusterei der aktuellen Bundesregierung muss ein durchdachtes und koordiniertes Vorgehen treten. Die Themen Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien, Netzausbau und Speicherung sowie Vorhaltung konventioneller Erzeugungskapazitäten müssen schlüssig zusammengeführt werden. Gleichzeitig müssen Anreize für notwendige Investitionen in die effiziente Erzeugung, Übertragung und Verteilung von Energie geschaffen werden.
Selbstverständlich sind dabei auch die Entwicklung der Energiepreise und mögliche Arbeitsplatzeffekte zu beachten. Energie darf kein Luxusgut werden und muss für die Endverbraucher bezahlbar bleiben. Gesteigerte Energieeffizienz spielt dabei auch eine Rolle.
Mit ihrem Energieprogramm zeigt die SPD-Bundestagsfraktion auf, wie die Energieversorgung schrittweise auf erneuerbare Energien umgestellt und der Energieverbrauch verringert werden kann. Wir folgen dem Ziel, die Energieversorgung bedarfsgerecht zu entwickeln. Unser Grundsatz in Sachen Energie lautet: Kostengünstig, sicher und klimaverträglich.
Mit den besten Grüßen
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Martin Dörmann, MdB
Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach, MdB
Dr. Rolf Mützenich, MdB