Statement von Thomas Oppermann

45 Prozent der neu eingestellten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und damit fast jeder Zweite hat im vergangenen Jahr nur einen befristeten Arbeitsvertrag erhalten. Thomas Oppermann kritisiert das scharf - und kündigt Konsequenzen an.

„Die aktuellen Zahlen zur befristeten Beschäftigung ohne Sachgrund sind alarmierend. Dieses Instrument wurde in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit eingeführt, um Anreize für zusätzliche Jobs zu schaffen.

Offensichtlich missbrauchen aber immer mehr Unternehmen diese Möglichkeit, um die gesetzliche Probezeit faktisch zu verlängern. Damit muss endlich Schluss sein.

Gerade junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine Familie gründen wollen, sind auf mehr Planbarkeit angewiesen. Wir werden deshalb nach der Bundestagswahl der willkürlichen Befristung von Arbeitsverträgen einen Riegel vorschieben.“