O-Ton von Elvira Drobinski-Weiß

Zum Lebensmittelbuch sagt die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: In Zukunft muss die Kritik der Konsumenten in die Erarbeitung der Lebensmittelbuch-Leitsätze einfließen.

„Mit Monaten Verspätung präsentiert heute nun auch Minister Schmidt Eckpunkte seiner Reformvorschläge für das Lebensmittelbuch. Damit trägt unser heutiger Antrag zu diesem Thema bereits bei der Einbringung erste Früchte.

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sagen: Lebensmittelbezeichnungen sind die wichtigste Verbraucherinformation. Deshalb müssen sie klar und verständlich sein. Sie müssen die Erwartungen, die sie beim Verbraucher wecken, auch erfüllen.

Im Internetportal lebensmittelklarheit.de zeigt sich, dass Verbraucher sich immer wieder über verwirrende Lebensmittelbezeichnungen ärgern. Das müssen wir ändern. In Zukunft muss die Kritik der Konsumenten in die Erarbeitung der Lebensmittelbuch-Leitsätze einfließen. Deshalb müssen auch Verbraucherforscher endlich in die Erarbeitung mit einbezogen werden.“