O-Ton von Christine Lambrecht

Die CDU-Politikerin Julia Klöckner hat ein Konzept zur nationalen Flüchtlingspolitik vorgelegt. Dazu nimmt die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion Lambrecht Stellung.

"Frau Klöckners neueste Vorschläge in der Flüchtlingspolitik sind reines Wahlkampfgetöse ohne praktische Bedeutung. Es handelt sich im Wesentlichen um alte Hüte wie die Einführung von Transitzonen und nationale Obergrenzen, die in der Bundesregierung längst geprüft und verworfen wurden.

Frau Klöckner treibt ein doppeltes Spiel, indem sie auf der einen Seite ihre Unterstützung für die Bundeskanzlerin beteuert, ihr aber gleichzeitig mit ihren Ideen in den Rücken fällt. Dies zeigt der Applaus aus der CSU überdeutlich. Es wäre besser gewesen, wenn Frau Klöckner ihren eigenen Ratschlag in der Flüchtlingspolitik selbst beherzigt hätte: „Einfach mal die Klappe halten“.“