Statement von Sören Bartol

Die Fluggesellschaft AirBerlin hat Insolvenz angemeldet. Damit ihre Flugzeuge nicht alle sofort am Boden bleiben müssen, springt die Bundesregierung mit einem Überbrückungskredit ein. "Es kann jedoch nicht sein, dass am Ende der Steuerzahler noch die Zeche für das Unvermögen der Manager zahlen muss", betont Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

„Jahrelang haben überforderte Manager mit einer blinden Wachstumsstrategie das Unternehmen AirBerlin gegen die Wand gefahren. Dieses unverantwortliche Handeln hat dazu geführt, dass Tausende Beschäftigte jetzt vor einer ungewissen Zukunft stehen.

Die Gefahr, dass nach Insolvenzeröffnung Zehntausende Passagiere während ihres Sommerurlaubs weltweit nicht wieder nach Hause kommen, lässt der Politik keine andere Wahl, als dem Unternehmen einen Übergangskredit zu gewähren. Ansonsten müssten die Flugzeuge alle sofort am Boden bleiben.

Es muss klar sein, dass der Übergangskredit in Höhe von 150 Mio. Euro aus der Insolvenzmasse vorrangig zurückgezahlt werden muss. Es kann nicht sein, dass am Ende der Steuerzahler noch die Zeche für das Unvermögen der Manager zahlen muss.

Für die Beschäftigten ist es wichtig, dass mit der staatlichen Unterstützung Teile des Unternehmens Airberlin gerettet werden und damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben.“