O-Ton von Christine Lambrecht

Es sei gut, dass sich die SPD in der Regierung Gedanken darüber mache, wie Integration gelingen kann, ohne dass die einzelnen Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausgespielt werden, sagt die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Christine Lambrecht.

„Es ist völlig absurd und grenzt an Realitätsverlust, wenn Jens Spahn ausgerechnet Sigmar Gabriel vorwirft, er stärke die Rechtspopulisten. Die Union drückt sich weiter vor konkreten Antworten auf die Frage, wie wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Flüchtlingskrise bewahren können. Mit der Haltung der drei Affen „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ werden wir die Herausforderungen bei der Integration der Flüchtlinge nicht bewältigen können. Gut, dass sich wenigstens die SPD in der Regierung Gedanken darüber macht, wie Integration gelingen kann, ohne dass die einzelnen Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausgespielt werden. Auch die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt diesen Kurs und setzt sich weiter mit voller Kraft für die Umsetzung der noch ausstehenden Punkte des Koalitionsvertrags ein, die Menschen mit geringen Einkommen helfen“, erklärt die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion Christine Lambrecht.