Statement von Sören Bartol

Sören Bartol, SPD-Fraktionsvize, erwartet von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) konkrete Lösungen, um Fahrverbote für Dieselautos abzuwenden. 

"Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, Herr Dobrindt. Der Angriff auf den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil ist ein billiges Ablenkungsmanöver.

Als Bundesverkehrsminister hat sich Herr Dobrindt jahrelang bei Kaffee und Kuchen mit der Automobilindustrie getroffen und ist leichtgläubig deren Erklärungen auf den Leim gegangen.

Herr Dobrindt sollte sich fragen, ob er als Verkehrsminister damit den Millionen von deutschen Autofahrern nicht einen Bärendienst erwiesen hat.

Ich erwarte von Herrn Dobrindt, dass er konkrete Lösungen präsentiert, mit denen Fahrverbote abgewandt werden können. Einfache Appelle an die Unternehmen werden seiner Aufgabe als Bundesverkehrsminister nicht gerecht."