SPD Bundestagsfraktion

Pressemitteilungen

11.09.2013 | Nr. 982

„Das bisschen Haushalt…“ erschwert den Rollenwandel

Der Druck steigt: Frauen wollen finanziell unabhängig sein. Auch immer mehr Männer wünschen sich eine Partnerin, die sich um den eigenen Unterhalt kümmert. Haushalt und Familie bleiben jedoch weiterhin den Frauen vorbehalten. Mehr Gleichstellung im Beruf ist aber ohne mehr Gleichstellung im Haushalt nicht möglich, sagt Christel Humme.

04.09.2013 | Nr. 960

Familiensplitting ist weitere leere Schachtel

Das von Schwarz-Gelb geplante Familiensplitting ist nichts als eine weitere leere Schachtel im Schaufenster von Union und FDP, sagt Christel Humme. Am stärksten profitieren Gutverdienende vom Familiensplitting der Koalition; vor allem Alleinverdiener-Ehen haben den größten Steuervorteil. Damit werden Frauen in der Armutsfalle gehalten.

30.08.2013 | Nr. 949

Nur eine Quote hilft

Der Frauenanteil in der SPD-Bundestagsfraktion betrug 1988 nur 15 Prozent. Inzwischen gehören Frauen in der Fraktion zum normalen Erscheinungsbild. Die parteiinterne Quote, die es seit 25 Jahren gibt, ist ein Erfolgsmodell, das wir endlich auf die Wirtschaft übertragen müssen, fordert Christel Humme.

13.08.2013 | Nr. 903

Bundesregierung stellt sich gleichstellungspolitisch ins Abseits

Gleichstellungspolitische Initiativen von der Regierung suchen aufmerksame Beobachter vergeblich. In der Antwort auf die Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion zu den Handlungsempfehlungen des ersten Gleichstellungsberichts erklärt die Bundesregierung lapidar, sie teile den Großteil dieser Empfehlungen nicht, kritisiert Christel Humme, Empfehlungen aus einem Bericht, den die Regierung selber in Auftrag gegeben hat.

20.06.2013 | Nr. 754

CDU-Wahlprogramm missachtet Wirklichkeit

Die Union will das Ehegattensplitting erhalten, um die Ehe als Kern der Familie zu entlasten. Die Wahrheit ist: Das Splitting fördert vor allem Spitzeneinkommen. Auch das das ZEW weist in seiner Evaluation darauf hin, dass das Splitting zur Armutsverringerung von bedürftigen Haushalten nicht taugt, sagt Christel Humme. Wir wollen umsteuern und mit dem Partnerschaftstarif für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgen, denn es darf nicht sein, dass Spitzenverdiener-Ehen die Spitzen-Profiteure in der Ehegattenbesteuerung bleiben. Uns sind künftige Ehen und eingetragene Lebenspartnerschaften gleich viel wert.

13.05.2013 | Nr. 581

Familiensplitting: Union wirft sich Spitzenverdienern an den Hals

Was zunächst gut und gerecht klingt, ist in Wahrheit Augenwischerei, denn mit der Union werden auch weiterhin nur die höheren Einkommen vom Splittingvorteil profitieren. Die SPD möchte das Ehegattensplitting reformieren, sagt Christel Humme. Für längjährige Ehepaare, die ihre Lebensplanung auf das bisherige Steuersystem ausgelegt haben, wollen wir nichts ändern.

07.05.2013 | Nr. 560

Merkels Gleichstellungspolitik nicht mehr als heiße Luft

Das Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Frauen in Führungspositionen aus der Wirtschaft kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Bundesregierung in Sachen Gleichstellung auf ganzer Linie versagt hat. Betreuungsgeld eingeführt, Minijobs ausgeweitet, Frauen-Quote abglehnt: So lautet die verhehrende Bilanz der Koalition, erklärt Dagmar Ziegler.

18.04.2013 | Nr. 491

Quotendebatte wird zur Märchenstunde

Abermals wurde ein Stillhalteabkommen zu Lasten der Frauen vereinbart. Die Frauen von CDU, CSU und FDP müssen sich fragen lassen warum sie sich mit derart faulen Kompromissen abspeisen lassen. Sie tragen mit dazu bei, dass es bei Lippenbekenntnissen und Ablenkungsmanövern bleibt. Dies ist die gleichstellungspolitische Bankrotterklärung der schwarz-gelben Koalition, sagen Eva Högl und Caren Marks.

18.04.2013 | Nr. 0486

Frauen an die Spitze jetzt und überall

Die Botschaft der CDU/CSU- und FDP-Fraktionen, insbesondere an die jüngeren Frauen lautet: Bis hierhin und nicht weiter. Auch die bestausgebildetste Frauengeneration darf nicht an die Spitze, darf nicht verantwortungsvoll entscheiden, sagt Mechthild Rawert. Dagegen wollen die Bundestagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen Geschlechtergerechtigkeit. Wir setzen den grundgesetzlichen Auftrag zur tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern um.

16.04.2013 | Nr. 465

Quote: Unions-Kompromiss ist nichts als Wahlkampfmanöver

Was CDU/CSU betreiben ist ein durchschaubares Wahlkampfmanöver: einerseits die fortschrittlichen Unions-Frauen besänftigen und damit eine Koalitionskrise abwenden. Andererseits der konservativen Klientel nicht weh tun. Das ist Politik à la Merkel: taktieren und bloß nicht klare Kante zeigen. Anders die SPD: Wir fordern die Einführung einer verbindlichen Quote von mindestens 40 Prozent für Aufsichtsräte und Vorstände, sagt Christel Humme.

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z.B. 19.10.2017
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