Johann Saathoff, zuständiger Berichterstatter:

Geeignete Rahmenbedingungen und die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes schaffen die Grundlage, um den maritimen Standort Deutschland zu stärken. Zu diesen Maßnahmen zählen beispielsweise die Fortführung des „Maritimen Bündnisses für Ausbildung und Beschäftigung“ und die Fortschreibung des Nationalen Hafenkonzeptes. Das sind die Kernaspekte des Maritimen Antrages der Großen Koalition, der morgen im Plenum debattiert und abgestimmt wird.

„Die maritime Wirtschaft ist eine Schlüsselbranche und für Deutschland von gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Sie nimmt eine zentrale Position bei der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes ein.

Unser übergeordnetes Ziel ist der Erhalt der Beschäftigung am Standort Deutschland. Dazu schafft der Antrag wichtige Grundlagen. Von besonderer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist der Bereich Schiffbau und Meerestechnik. Grundlage der Rolle Deutschlands als Innovationsführer der Branche ist der erfolgreiche Mix aus Forschung, Entwicklung und Innovation. Die Kontinuität und ständige Optimierung der Förderinstrumente muss, gerade im Zuge des Wandels der Branche, einen Schwerpunkt bilden. Daher ist Bestandteil des Antrages, dass der Bundesanteil für die Innovationsförderung im Schiffbau von 50 Prozent auf 66 Prozent steigen soll. Auch in der Gesamtfördersumme des Bundes soll es deutliche Aufstockung geben.

Am 19. Und 20. Oktober findet in Bremerhaven die Neunte Nationale Maritime Konferenz statt. In diesem Zusammenhang haben die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU/CSU einen gemeinsamen Antrag formuliert, der die Stärkung der maritimen Wirtschaft fordert."