Martin Rabanus, zuständiger Berichterstatter:

Das Bundesprogramm Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung wird ab 2018 fortgesetzt. Eine Fachjury hat 32 Programmpartner für die Ausführung der vielen Projekte mit tausenden von Kindern und Jugendlichen vorgeschlagen. Viele Programmpartner aus der letzten Förderphase werden weiter unterstützt, aber auch neue sind hinzugekommen.

„Per Beschluss forderte der Deutsche Bundestag im Oktober 2016 die Fortsetzung des erfolgreichen Bundesprogramms ‚Kultur macht stark‘. Daraufhin haben sich 58 Verbände und Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung mit Projektskizzen ihrer Vorhaben zur kulturellen Bildung beworben. Nun hat eine unabhängige Fachjury aus den 58 eingegangen Bewerbungen 32 Verbände ausgewählt und zur Förderung vorgeschlagen. Darunter finden sich Programmpartner, die bereits 2013 gefördert wurden, so etwa der deutsche Museumsbund, aber auch neue wie die Stiftung Digitale Spielekultur. Damit kann ‚Kultur macht stark‘ ein noch breiteres Spektrum kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche abdecken und noch mehr Kinder und Jugendliche erreichen. Das macht kulturelle Bildung so vielfältig und nahezu unerschöpflich in ihren Möglichkeiten.

Das Bundesprogramm ‚Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung‘ fördert seit 2013 Projekte, etwa zu Tanz, Theater, Lesen, Film oder Zirkus, vor allem für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. In der bisherigen Förderphase haben an rund 16.000 Projekten mehr als 500.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Der Etat für die kommende Förderphase bis 2023 ist mit 250 Millionen Euro unterlegt und fördert Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren. Eine Programmlinie für Kinder von Geflüchteten wird zudem mit fünf Millionen Euro gefördert. Mit der Fortsetzung des erfolgreichen Programms verleihen wir der kulturellen Bildung in Deutschland den Stellenwert, den sie verdient, denn sie stärkt die Fähigkeiten der Wahrnehmung, Gestaltung und sozialen Interaktion von Kindern und Jugendlichen und gibt so Ansätze für gesellschaftliche Teilhabe.“