Zur heutigen Eröffnung der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin erklärt die für Film zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Krüger-Leißner:

Zur Berlinale setzen wir ein klares Bekenntnis für die Filmschaffenden. Die SPD will nicht nur die Rahmenbedingungen für die Filmproduktion in Deutschland ver­bessern, sondern auch die Arbeitsbedingungen derer, die die Filme erst ermöglichen. Denn letztlich kann jeder Film nur so gut sein, wie alle am Film-Set Beteiligten, erklärt Angelika Krüger-Leißner.

Vorhang auf: Ab heute stehen wieder zehn Tage lang die Filme, die Preise, die Jury, der rote Teppich und natürlich das Publikum im Scheinwerferlicht der Aufmerksamkeit. Doch auch die Arbeit der vielen Menschen vor und hinter der Kamera muss ausdrücklich gewürdigt werden. Sie sind es, die einen Film spannend, eindrucksvoll oder unterhaltsam machen. Sie sind es aber auch, deren Arbeitsbedingungen in den vergangenenJahren zunehmend schwierig geworden sind. Die Mehrzahl von ihnen muss sich mit kurzen und wenigen Engagements, geringen Gagen und langen Drehtagen durchkämpfen.

Die Förderung der Filmproduktion durch den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) fortzusetzen und das Filmfördergesetz (FFG) auf eine langfristig verlässliche Basis zu stellen, ist erklärtes Ziel der SPD. Zugleich kommt es uns aber auch darauf an, die soziale Sicherung der Filmschaffenden zu verbessern. Mit dem heute im Deutschen Bundestag von der SPD eingebrachten Antrag fordern wir, die so genannte Rahmenfrist von zwei auf drei Jahre zu verlängern und die Regelung für kurz befristet Beschäftigte so zu verändern, dass die Betroffenen auch wirklich davon profitieren.

Das ist ein klares Bekenntnis für die Filmschaffenden. Die SPD will nicht nur die Rahmenbedingungen für die Filmproduktion in Deutschland verbessern, sondern auch die Arbeitsbedingungen derer, die die Filme erst ermöglichen. Denn letztlich kann jeder Film nur so gut sein, wie alle am Film-Set Beteiligten.

Wir freuen uns auf viele spannende Filme, begrüßen die Cineasten aus aller Welt in Berlin, wünschen der Jury eine glückliche Hand, dem Festival ein gutes Gelingen und bedanken uns bei den Filmaschaffenden für ihre Arbeit. Jetzt aber wirklich: Vorhang auf!