Zur Ablehnung des Antrags der SPD-Bundestagsfraktion "Echte Perspektiven für Altbewerberinnen und Altbewerber schaffen - Ausbildungsbonus bis 2013 verlängern" durch Schwarz-Gelb erklären die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion Katja Mast und der zuständige Berichterstatter Willi Brase:

Jeder Jugendliche braucht einen Ausbildungsplatz. Denn kein Jugendlicher darf verloren gehen. Das will die SPD. Schwarz-Gelb will das nicht. Eiskalt lässt Ursula von der Leyen den Ausbildungsbonus zum Ende des Jahres auslaufen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat einen Antrag in den Bundestag eingebracht, um das Förderinstrument für Jugendliche, die es besonders schwer haben, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden, zu verlängern. Der Ausbildungsbonus unterstützt Betriebe, die Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf eine Chance geben und damit Verantwortung übernehmen. Meist sind es die Handwerker und Mittelständler, die das Herz an der richtigen Stelle haben. Die Chancen junger Menschen müssen uns auch etwas wert sein. Jede Investition in Bildung zahlt sich in Zukunft aus. Der Ausbildungsbonus war, ist und bleibt sinnvoll, um jungen Menschen Perspektiven zu schaffen und damit Teilhabe zu ermöglichen. Die SPD-Bundestagsfraktion hatte sich in den vergangenen Wochen mit mehreren parlamentarischen Initiativen für den Ausbildungsbonus eingesetzt.

Schwarz-Gelb zeigte sich am späten Donnerstagabend nicht bereit, jugendlichen Altbewerberinnen und Altbewerbern noch ein wertvolles Weihnachtsgeschenk unter den Baum zu legen. Ursula von der Leyen lässt auch beim Thema Ausbildung warmen Worten kalte Taten folgen.